Fünf Tonnen Hilfsgüter verladen (von links): Norbert Kirchhoff, Jürgen Sonnenberg, Jürgen Schmidt, Herbert Wilkening, Alexander Trott und Harry Marks. Klinke

Fünf Tonnen Hilfsgüter verladen (von links): Norbert Kirchhoff, Jürgen Sonnenberg, Jürgen Schmidt, Herbert Wilkening, Alexander Trott und Harry Marks. Klinke

Nienburg 22.03.2018 Von Die Harke

Neue Hilfsgütersammlung geplant

Evangelisch-lutherische Hilfe für Nordostpreußen bittet um Sach- und Geldspenden

Die Evangelisch-lutherische Hilfe für Nordostpreußen hat erneut Hilfsgüter auf den Weg gebracht. Dazu heißt es in einer Pressemitteilung: „Während Putin Milliarden für Raketen und Panzer ausgibt, fehlt breiten Schichten der Bevölkerung das Nötigste zum Leben, ohne dass Besserung in Sicht ist. Die Verarmung schreitet rapide voran. Die Löhne sinken ständig weiter, die Renten können mit der Inflation nicht Schritt halten, die Inflation der Lebensmittelpreise erreicht 15 bis 20 Prozent. Zu viele Menschen werden erdrückt von Resignation und Hoffnungslosigkeit.

Bei diesen Menschen sieht die Evangelisch-lutherische Hilfe für Nordostpreußen seit Jahren ihre Aufgabe und bemüht sich, unter sich ständig wandelnden Komplikationen an dieser Hilfe festzuhalten. Die Direktorin der Sozialabteilung des Rajon (Landkreis) Nesterow/Stallupönen sagte im Herbst vergangenen Jahres, nach ihrem Kenntnisstand sei die Evangelisch-lutherische Hilfe für Nordostpreußen so ziemlich die einzige Organisation, die noch humanitäre Hilfe aus Deutschland in den heute russischen Teil Ostpreußens bringe.“

Am 13. März wurden wieder über fünf Tonnen Hilfsgüter auf den Weg gebracht – im Februar waren es bereits sieben Tonnen, die nach Klaipeda/Litauen gingen. Die Beförderung organisierte die Firma Göllner. Der Erichshagener Pastor im Ruhestand Dietrich Klinke dankt allen, die diese Hilfe ermöglicht haben. Dem Dank aber folgt auch die Bitte an alle Freunde der Evangelischen-lutherischen Hilfe für Nordostpreußen, diese Arbeit weiter zu unterstützen.

Die nächste Hilfsgütersammlung ist bereits geplant. Sie findet statt in der zweiten Woche nach Ostern vom 9. bis 13. April. Die genauen Annahmezeiten sind Montag von 15 bis 18 Uhr, Dienstag von 9 bis 12 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr. Erbeten werden folgende Spendengüter: Kinderbekleidung und -schuhe, gut erhaltene Bekleidung für Erwachsene, Decken aus Wolle und Synthetik, keine Federbetten oder -kissen, aber Bettwäsche und Handtücher. Ganz dringend werden wieder Pampers für Erwachsene und Bettunterlagen gebraucht.

Die Aufwendungen für die Transporte nehmen nach Angaben von Klinke weiter zu. Auch die Zollgebühren steigen. Die unverzichtbaren vereinseigenen Fahrzeuge verursachten ständig Kosten. Mit den vereinseigenen Mitteln sei das nicht zu bewältigen. Darum bittet Pastor Klinke wieder um einen freiwilligen finanziellen Beitrag bei Abgabe der Spenden im Lager in Langendamm. Zu erreichen ist das über die Einfahrt an der Danziger Straße an der Apotheke, das Tor gleich rechts ist zu den Annahmezeiten geöffnet.

Die Geldspenden werden erbeten auf das Konto: Evangelisch-lutherische Hilfe für Nordostpreußen e.V., Sparkasse Nienburg, IBAN DE03 256 501 0600 60002656, BIC NOLADE21NIB. Wer eine Spendenbescheinigung haben möchte, muss seine Adresse angeben.

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Erstellt:
22. März 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 17sec

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