Lother Gerner erklärt den Teilnehmern die Umlegung des Meerbaches, die wegen der Südumgehung nötig wird. BUND

Lother Gerner erklärt den Teilnehmern die Umlegung des Meerbaches, die wegen der Südumgehung nötig wird. BUND

Nienburg 19.10.2018 Von Die Harke

Neue Lebensräume entstanden

BUND-Wanderung durch den Nienburger Bruch: Lauf des Meerbachs wegen Südumgehung verändert

18 Personen sind jetzt mit Lothar Gerner und Jörg Brüning vom BUND durch den Nienburger Bruch bis zum Meerbach gewandert. „Das Waldgebiet ist rund 112 Hektar groß, liegt südlich von Nienburg und steht großenteils unter Naturschutz“, teilt der BUND mit. Brüning, der zuständige Förster, zeigte der Gruppe Habitatbäume für seltene Tiere, außerdem Höhlenbäume sowie Totholz – und er erläuterte die Bedeutung der Waldentwicklung zu einem potenziell natürlichen Wald.

„Durch den Nienburger Bruch fließt der Meerbach vom Steinhuder Meer bis zur Mündung in die Weser“, heißt es in einer Mitteilung des BUND: „Im Zusammenhang mit dem Neubau der Nienburger Südumgehung wurden an diesem Wasserlauf und am Bärenfallgraben nördlich des Waldes mehrere Ausgleichsmaßnahmen geschaffen. Dies war das zweite Ziel der Gruppe.“

BUND-Vorstandsmitglied Gerner erklärte, wie mit einer großen Schleife der Lauf des Meerbaches verändert worden ist und zusammen mit Altarmen und Anpflanzungen sehr wertvolle neue Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt entstanden sind. Eine Teilnehmerin fasste ihre Eindrücke der Wanderung mit den Worten zusammen: „Jetzt sehe ich alles mit anderen Augen“, erklärt Lother Gerner den Teilnehmern die Umlegung des Meerbaches, die wegen der Südumgehung nötig wird.

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Erstellt:
19. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 36sec

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