Leonie Oehlerking (AK 15/16) bei der Puppenaufnahme in der Disziplin 100-Meter-Lifesaver (Retten mit Flossen und Gurtretter). Fotos: DLRG Nienburg

Leonie Oehlerking (AK 15/16) bei der Puppenaufnahme in der Disziplin 100-Meter-Lifesaver (Retten mit Flossen und Gurtretter). Fotos: DLRG Nienburg

Hamburg 22.02.2020 Von Die Harke

Neue Rekorde beim Hamburg-Pokal

Nienburger DRLG-Schwimmer zeigen gute Leistungen bei internationalen Wettkämpfen

Mit mehr als 100 Mannschaften und über 400 Einzelstartern aus Norddeutschland, Dänemark und den Niederlanden ist der Hamburg-Pokal einer der größten und gleichzeitig der hochkarätigste offene Wettkampf im Rettungssport vor den Landesmeisterschaften. Ein 20-köpfiges Team der DLRG Ortsgruppe Nienburg nahm am Kräftemessen in der Hansestadt teil.

Marek Krusemeyer (AK 17/18) bei der Puppenaufnahme in der Disziplin 100-Meter-Retten mit Flossen.

Marek Krusemeyer (AK 17/18) bei der Puppenaufnahme in der Disziplin 100-Meter-Retten mit Flossen.

Neben der leistungsstarken Konkurrenz lockte dabei vor allem die 50-Meter-Bahn des Hamburger Olympiastützpunktes ins Dulsbergbad. Den Auftakt bildeten die Mannschaftswettkämpfe, bei denen es rund um das Becken bei über 100 Mannschaften recht eng wurde. Für die Mannschaftsdisziplinen ist die 50-Meter-Bahn nur vereinzelt von Vorteil. Eine besondere Herausforderung ist die 4x25m-Puppen-staffel. Denn die Übergabe der 60 Kilogramm schweren Puppe kann nicht wie üblich auf einer 25-Meter-Bahn durch das Abstoßen am Rand beschleunigt werden.

Nico-Joe Jung (AK 15/16) kämpft um die Führung in seinem Lauf in der Disziplin 50 Meter Retten. Foto: DLRG Nienburg

Nico-Joe Jung (AK 15/16) kämpft um die Führung in seinem Lauf in der Disziplin 50 Meter Retten. Foto: DLRG Nienburg

Gerade in den Einzeldisziplinen Lifesaver und Superlifsaver überwiegen jedoch die Vorteile der langen Bahn. Da mit Flossen und Gurtretter die Wenden normalerweise eher stören, nutzten die Nienburger den Hamburg-Pokal dafür, die eigenen Bestzeiten zu verbessern.

Die Nienburger Wassersportler sammelten in den Mannschaftswettkämpfen den einen oder anderen Fehlerpunkt und heimsten sich sogar einige Disqualifikationen ein.

In den Einzelwettkämpfen blieben sie hingegen weitestgehend fehlerfrei. Die jüngsten Nienburger in den Altersklassen 12 und 13/14 sicherten sich gute Plätze im Mittelfeld. Die erfahreneren Rettungssportler landeten in der Gesamtwertung weiter vorne. Die beste Platzierung fuhr der Weserstädter Sebastian Knust mit Rang eins in der AK 25 ein. Nico-Joe Jung (AK 12/16 M) erschwamm mit jedem seiner Starts in den Disziplinen 200m-Hindernis, 100m-Kombinierte-Rettungsübung und 50m-Retten mehr als 800 Punkte und musste sich lediglich einem Konkurrenten mit 22 Punkten Vorsprung geschlagen geben.

Die Sportler, Kamprichter und Trainer der DLRG Ortsgruppe Nienburg im Hamburger Olympiastützpunkt.

Die Sportler, Kamprichter und Trainer der DLRG Ortsgruppe Nienburg im Hamburger Olympiastützpunkt.

Mit Platz fünf in der offenen Altersklasse konnte Elias Rösemeier nicht ganz an die Erfolge der Vorjahre in der AK 17/18 anknüpfen. Dass er als einer der wenigen die Disziplin 50-Meter-Retten unter 36 Sekunden absolvierte, zeigt allerdings, dass er auch in der jetzigen Altersklasse vorne mitschwimmen kann.

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Erstellt:
22. Februar 2020, 11:19 Uhr
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