Uchte 07.11.2018 Von Die Harke

Neue Schnittmengen finden

Zum 100. Geburtstag der Tschechischen Republik: Uchter besuchen Partnergemeinde Cerveny Kostelec / Jugendaustausch der Feuerwehren?

Unter Leitung des stellvertretenden Samtgemeindebürgermeisters Thomas Kropp reiste eine Delegation aus der Samtgemeinde Uchte in die Partnergemeinde Cerveny Kostelec (ehemals Rothkosteletz), um mit der Partnergemeinde zusammen am tschechischen Nationalfeiertag (28. Oktober) den 100. Geburtstag der Tschechischen Republik zu feiern. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und der Neuordnung in Europa gelang es geschickten tschechischen Verhandlungsführern, Böhmen und Mähren von Österreich zu trennen und die Tschechoslowakei zu gründen. Die Samtgemeinde Uchte wurde zu diesem Anlass zu einer zentralen Feier in das Städtische Theater von Cerveny Kostelec eingeladen. Cerveny Kostelec liegt etwa 160 Kilometer nordöstlich von Prag am Rande des Riesengebirges in Böhmen und ist seit 2014 Partnergemeinde. Neben dieser bestehen weitere Partnerschaften mit der Gemeinde Küsnacht aus dem Großraum Zürich und Zabkowice Slaskie aus Schlesien, die ebenfalls eingeladen waren. Und auch eine Delegation der Gemeinde Slawno aus Westpreußen nahm teil.

Thomas Kropp gratulierte im Namen der Samtgemeinde Uchte zum Jubiläum und sprach sich für ein freies Europa aus, für das diese Partnerschaften von großer Bedeutung seien. Bürgermeister Markus Ernst aus Küsnacht und Bürgermeister Dr. Frankenstein aus Slawno sowie Bürgermeister Rostislav Petrak als Gastgeber stimmten zu und sprachen sich dafür aus, die Partnerschaften nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern weiter auszubauen. „Wichtig wird zukünftig sein, gemeinsame Schnittmengen in unseren Kulturen und unserer gemeinsamen Geschichte herauszuarbeiten“, so Kropp.

Harald Beetz vom Sportfischereiverein Uchte ließ sich bei einer Exkursion von Bürgermeister Petrak in die Teich- und Fischereiwirtschaft von Cerveny Kostelec einweisen und sieht Anknüpfungspunkte zu einem fachlichen Austausch. Uchtes Bürgermeister Jürgen Sievers führte Gespräche mit den Vertretern der Feuerwehr und nahm deren Wunsch eines Jugendaustausches entgegen. Auf Verwaltungsebene gab es einen regen Austausch zwischen Andreas Jasper, Frauke Lohmeyer und den anderen Delegationen.

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Erstellt:
7. November 2018, 21:00 Uhr
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