Vorn Mitarbeiter der ausführenden Firma Witte. Im Hintergrund von links Gaylord Kurre, Geschäftsführer des Wasserverbands „Am Sandkamp“, Verbandsvorsteher Dirk Dohrmann, Uwe Witte, Chef des gleichnamigen Unternehmens.  Kreisverband für Wasserwirtschaft

Vorn Mitarbeiter der ausführenden Firma Witte. Im Hintergrund von links Gaylord Kurre, Geschäftsführer des Wasserverbands „Am Sandkamp“, Verbandsvorsteher Dirk Dohrmann, Uwe Witte, Chef des gleichnamigen Unternehmens. Kreisverband für Wasserwirtschaft

Pennigsehl 04.04.2019 Von Die Harke

Neue Technik für sichere Versorgung

Wasserverband „Am Sandkamp“ installiert neue Übergabestation an der B 214

Als der Koloss an den Ketten hängt und es einmal vernehmlich knirscht, treten die Zuschauer unwillkürlich einen Schritt zurück. Dann schwebt der 22,5 Tonnen schwere Betonkasten geräuschlos in die zentimetergenau ausgehobene Grube direkt an der B 214: Die neue Trinkwasser-Übergabestation ist in der Erde und muss nur noch angeschlossen werden. Wichtige Schnittstelle zwischen dem Sandkamp-Verband und dem Wasserversorger „Sulinger Land“ aus dem Landkreis Diepholz

An dieser Stelle bei Bockhop befindet sich die wichtigste Schnittstelle zwischen dem Sandkamp-Verband und dem Wasserversorger „Sulinger Land“ aus dem Landkreis Diepholz: Bis vor zwölf Jahren hatte der Wasserverband Am Sandkamp eine eigene Druckerhöhungsstation in Pennigsehl. Die wurde damals abgebaut, dafür der Verbund mit dem Netz der Sulinger ausgebaut. Von 2012 bis 2017 flossen jährlich rund 60.000 Kubikmeter Wasser aus dem Nachbarlandkreis in die Sandkampregion. Im vergangenen Jahr – Stichwort Hitzesommer – waren es 75.000 Kubikmeter.

„Wir müssen davon ausgehen, dass sich heiße und trockene Sommer häufen werden“, sagt Gaylord Kurre, Geschäftsführer des Kreisverbands für Wasserwirtschaft. „Leistungsstarke Verbundlösungen zwischen den Versorgern werden darum immer wichtiger.“ Für Verbandsvorsteher Dirk Dohrmann ist das 50 000 Euro kostende Betonbauwerk eine zukunftsweisende Investition: „Die neue Übergabestation hat mehr Volumen als ihr Vorgänger und ist fernabfragetauglich. Beides erhöht die Versorgungssicherheit.“

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Erstellt:
4. April 2019, 06:53 Uhr
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