Beim JU-Bezirkstag in Bücken (von links): Felix Blaschzyk (JU-Bezirksvorsitzender), die Parlamentarische Staatssekräterin Dr. Maria Flachsbarth, Marten Stühring (JU-Kreisvorsitzender), Karoline Czychon (JU-Hannover-Stadt), Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig und Dennis Kipker (Pressesprecher des JU-Bezirksverbandes). Junge Union

Beim JU-Bezirkstag in Bücken (von links): Felix Blaschzyk (JU-Bezirksvorsitzender), die Parlamentarische Staatssekräterin Dr. Maria Flachsbarth, Marten Stühring (JU-Kreisvorsitzender), Karoline Czychon (JU-Hannover-Stadt), Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig und Dennis Kipker (Pressesprecher des JU-Bezirksverbandes). Junge Union

Bücken 05.12.2017 Von Die Harke

Neue politische Themenfelder sollen erschlossen werden

Bezirkstag des Bezirksverbands Hannover der Jungen Union fand in Bücken statt

Der Bezirkstag des Bezirksverbandes Hannover der Jungen Union fand kürzlich in Bücken statt. 65 Teilnehmer diskutierten dabei über aktuelle europa- und bundespolitische Themen und um die Leitlinien der regionalen Politik der JU im kommenden Jahr festzulegen. Das hat die Junge Union mitgeteilt.

Der Bezirksvorsitzende Felix Blaschzyk freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung: „Dies zeigt, dass wir als Junge Union auf dem richtigen Weg sind“, kommentierte Blaschzyk, „indem wir jungen Politikerinnen und Politikern hier aus der Region eine Plattform anbieten, um sich zu treffen und miteinander auszutauschen“. Die sei eine Grundvoraussetzung frischer und junger Politik, getreu dem JU-Motto: „50 Prozent Politik, 50 Prozent Spaß“. Nach der Begrüßung durch [DATENBANK=5792]Marten Stühring[/DATENBANK] als Vorsitzender des Nienburger [DATENBANK=3223]JU-Kreisverband[/DATENBANK]es referierte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Maria Flachsbarth. Sie hob die gute Zusammenarbeit mit der Jungen Union im vergangenen Jahr hervor. In ihrem „Bericht aus Berlin“ analysierte Flachsbarth anschließend die Ergebnisse der Bundes- und der Landtagswahl.

Für die CDU sei dabei zu verbuchen, dass Rot-Grün in Niedersachsen nunmehr abgewählt sei. Hieran zeige sich, dass die Politik einer Diskreditierung von Landwirten keinen Erfolg haben könne. Als demokratische Partei sei es zentrale Aufgabe der Union, Einigkeit im Land herbeizuführen und sich der Aufgabe der Gestaltung der Zukunft Deutschlands zu stellen.

Im Anschluss an Dr. Flachsbarth stellte CDU-Bundestagsabgoerdneter [DATENBANK=12]Maik Beermann[/DATENBANK], die aktuelle digitale Agenda Deutschlands dar. Deutlich sei dabei geworden, dass Deutschland als Staat, der in besonderem Maße auf die immaterielle Wertschöpfung angewiesen sei, im Bereich der globalen und digitalen Vernetzung keine Abstriche machen dürfe.

Gerade die JU sei hier als junge Partei gefordert, Fortschritte voranzutreiben, so Beermann, beispielsweise in den Bereichen E-Health, E-Government und Digitalisierung der Landwirtschaft mit Smart Farming und Precision Farming, indem sie Technologie und Politik zusammenbringt.

CDU-Landtagsabgeordneter Sebastian Lechner diskutierte mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Bezirkstages über Fragen der Koalitionsbildung nach der Landtagswahl in Niedersachsen. Verschiedene Grußworte wurden unter anderem gesprochen vom Bundestagsabgoerdneten Axel Knörig, dem Landtagsabgeordneten Dr. Frank Schmädeke, André Hüttemeyer, Landesvorsitzender der JU Oldenburg, Matthias Keck, JU-Bezirksverband Elbe-Weser, und Tilman Kuban, Landesvorsitzender der JU.

Doch es seien nicht nur die Berichte der „großen“ Politik referiert worden, sondern die Politik auch aktiv selbst gestaltet worden, heißt es weiter: In drei politischen Arbeitskreisen zu den aktuellen Themen „Innere Sicherheit“, „Bildung“ sowie „Digitalisierung und Infrastruktur“ erarbeiteten die Jungpolitikerinnen und -politiker verschiedene Thesen. Diese flossen dann auch in die sich anschließende Antragsberatung ein, um die Weichen der regionalen Politik für das kommende Jahr zu stellen.

Der Bezirksvorsitzende Blaschzyk zeigte sich am Sonntagnachmittag erfreut über das intensive Wochenende: Aufgabe der JU sei es vor allem auch, neue politische Themenfelder zu erschließen, wozu insbesondere das Feld der Bildungspolitik sowie das der Digitalisierung mit europäischen Datenschutzstandards gehörten. Dies sei sehr gut gelungen.

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Erstellt:
5. Dezember 2017, 21:00 Uhr
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