Einsatz in luftiger Höhe: „Günther Seher (links) und Friedrich Rust haben das Nest befestigt. Foto: Weisweber

Einsatz in luftiger Höhe: „Günther Seher (links) und Friedrich Rust haben das Nest befestigt. Foto: Weisweber

Schinna 16.12.2020 Von Die Harke

Neuer Standort für das Storchennest am Kloster

Meister Adebar hat neue Wohnung erhalten

Schon recht bald nach dem Bau einer Nisthilfe für Störche auf dem Dach des Refektoriums vom Kloster Schinna blieb diese von den Tieren ungenutzt. „Das Nest wurde nicht mehr besetzt, wohl weil wegen hoher Bäume im Bereich der alten Pfarrkirche An- und Abpflug zu hinderlich waren“, heißt es jetzt vom Vorstand der Stiftung Kloster Schinna.

Im Zuge der Neueindeckung des Daches vom Refektoriumwurde die Nisthilfe entfernt. Jetzt hat diese einen neuen Standort und zwar auf freier Fläche am früheren Rinderstall erhalten. „Zum Bild des Klosters mit den Schafen gehören auch Störche“, waren sich die Vorstandsmitglieder Ulrich Rokahr und Friedrich Rust einig.

Den Standort für das Nest hatte zuvor der Storchenbeauftragte für den Landkreis Nienburg, Hermann Brockmann, vorgeschlagen. Mit tatkräftiger Hilfe von Günter Seher, Werner Kosjak und Egon Meyer mit Teleskop- und Manitoulader wurden jetzt drei Masten aufgebaut und darauf ein Nest befestigt. „Nun besteht berechtigte Hoffnung, dass Adebar wieder das Bild des Klosters prägt“, teilte Rokahr mit.

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Erstellt:
16. Dezember 2020, 09:15 Uhr
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