Monika Raudies, Uta Sievers und Mareen Vennes (von links) sind sich einig: „Verständnis ist die Grundlage. Aber auch aufeinander zugehen. Dann kann Integration gelingen.“
 OBS Loccum

Monika Raudies, Uta Sievers und Mareen Vennes (von links) sind sich einig: „Verständnis ist die Grundlage. Aber auch aufeinander zugehen. Dann kann Integration gelingen.“ OBS Loccum

Loccum/Uchte 22.06.2017 Von Die Harke

Neues Verständnis entsteht

Schulsozialarbeiterinnen aus Uchte und Loccum kooperieren / Uchter Film als Grundlage

„Durch die Kooperation der Schulsozialarbeit der [DATENBANK=941]OBS Loccum[/DATENBANK] mit der Schulsozialarbeit der OBS Uchte und der Jugendpflege Stadt Rehburg-Loccum konnten sich die Abschlussklassen der OBS Loccum mit dem Thema ‚Gelingende Integration‘ intensiv auseinandersetzten.“ Das teilen [DATENBANK=943]Monika Raudies[/DATENBANK], Uta Sievers und Mareen Vennes für oben genannte Institutionen mit. Zahlreiche Fragen, Gedanken und Befürchtungen rund um das Thema Integration, aber auch Gelingensbedingungen für ein friedliches und harmonisches Miteinander waren Themen an den zwei Vormittagen, die die OBS-Schüler im Jugendzentrum verbrachten.

Auf Grundlage des Films „48451“, der fünf Jugendliche aus Uchte mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund begleitet, wurde gezeigt, dass und wie Integration gelingt. Im Film wird reflektiert, welche Bedeutung das Thema Integration für eine ländliche Gemeinde hat, welche Auswirkungen zum Beispiel auf die Stärkung von vorhandenen und die Entwicklung von neuen Netzwerken da sein können.

„Für die Schüler war essehr spannend und neu zu erfahren, was sich hinter den Religionen verbirgt, wie transparent sie gelebt werden. Außerdem ist es deutlich geworden, dass der Fanatismus Einzelner nicht in den Religionsauslegungen zu finden ist“, schreibt Monika Raudies. „Auch die im Film gezeigten Tatsachen, dass nicht nur die „Fremden“ von den Einheimischen lernen, sondern auch umgekehrt sehr viel zurückgegeben wird, erweiterte die Sicht auf das sehr komplexe und spannende Thema Integration.“

Zudem sei ein neues Verständnis gewachsen für die Herausforderung, ohne die Sprache zu verstehen oder zu sprechen in einem neuen Land anzukommen, Freunde zu suchen und sich zurecht zu finden mit der neuen Kultur, den Gepflogenheiten und vielem anderen mehr, was man beachten muss.

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Erstellt:
22. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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