Neues aus der Fußballszene

Neues aus der Fußballszene

Blickt gelassen den neuen Aufgaben entgegen: Rene Geisler übernimmt im Sommer die SBV-Frauen. Keßler

Geisler übernimmt Erichshagens Frauen

Der SBV Erichshagen hat einen neuen Trainer für das Landesliga-Frauenteam gefunden. Der Husumer Rene Geisler wird im Sommer das Trainergespann Bernd Papenhausen und Kai Rätzel beerben; beide haben vor wenigen Wochen ihren Rücktritt nach der laufenden Saison bekanntgegeben. Papenhausen wird ein halbes Jahrzehnt die Zügel in der Hand gehabt haben, Rätzel begleitete ihn die vergangenen drei Jahre – große Fußstapfen, in die Geisler treten wird.

„Die ersten Gespräche liefen super. Das Niveau beim SBV ist hoch und ich freue mich auf die Herausforderung.“ Der 47-jährige blickt auf 20 Jahre beim SV Husum zurück, stand fünf Jahre an der Seitenlinie der SVH-Zweitvertretung und hilft aktuell als Co-Trainer bei der B-Jugend aus. Nebenbei greift Geisler regelmäßig zur Pfeife; er ist als Schiedsrichter auf den Plätzen im Kreis unterwegs.

Für ihn wird das Amt im Nienburger Ortsteil die erste Aufgabe im Frauenbereich sein: „Ich habe Respekt, aber freue mich mit Carmen Herzog eine tolle Co-Trainerin an meiner Seite haben zu werden. Alleine hätte ich die Mädels nicht übernommen. Ähnliches gilt auch für Koordinationstrainer Andrzej Bojarski, der dem Team ebenfalls erhalten bleibt, sodass wir vielfältig trainieren können.

Die Trainingsbeteiligung bei den Spielerinnen ist hoch; ein wichtiges Kriterium. Mit fünf Leuten braucht man nicht trainieren.“ Den Schwerpunkt im Training legt Rene Geisler ganz klar im spielerischen Segment. „Bei mir werden die Mädels wenig ohne Ball laufen müssen.“ Er darf sich auf einen intakten Kader freuen, der sich zur neuen Saison nur punktuell verändern wird.

Ob in Landes- oder Bezirksliga gestartet wird, steht noch in den Sternen: Nach 13 absolvierten Spielen rangiert der SBV momentan auf dem Abstiegsrelegationsplatz zehn. „Ich hoffe natürlich, dass wir nächste Saison in der Landesliga antreten, denn es ist einfacher, die Klasse zu halten, als wieder aufzusteigen.“

Langendamm stellt Iordache vor die Tür

Der SCB Langendamm und Trainer Constantin Iordache gehen ab sofort getrennte Wege. Bereits beim 18. Saisonspiel in der 1. Kreisklasse Nord am vergangenen Wochenende gegen Wietzen (6:1) stand er nicht mehr an der Seitenlinie. Nach etwas mehr als einem Jahr ist die Zusammenarbeit damit frühzeitig beendet. Spartenleiter Wolfgang Thomas begründete die vorzeitige Freistellung: „Aufgrund der zuletzt lustlosen und schwachen Leistungen in wichtigen Punktspielen, sowie der mangelnden Trainingsleistung haben wir uns dazu entschieden, dem Team im Kampf um den Relegationsrang einen neuen Impuls zu geben und uns bereits jetzt von Constantin Iordache zu trennen.“

Die Trennung ist eine Kettenreaktion: Der SCB gab Anfang März bekannt, den Vertrag mit Iordache über den Sommer hinaus nicht zu verlängert und Andreas Laurien zu verpflichten. Anschließend krallte sich der TSV Hassel den ambitionierten Trainer. Nur blöd, dass Hassel und Langendamm aktuell gegeneinander um den begehrten Relegationsplatz spielen. Thomas: „Wir wollen in die Kreisliga und mit Iordache hätte es vielleicht nicht mehr geklappt. Deswegen haben wir gehandelt, denn das Ziel hat oberste Priorität.“

Der entlassene Trainer reagierte mit wenig Verständnis und formulierte sehr deutlich seinen Frust: „Meine Motivation war immer hoch und ich wäre gerne mit den Jungs aufgestiegen. Ich verstehe die Entscheidung nicht und bin sehr enttäuscht. Diese Vorgehensweise war nicht fair; so etwas habe ich noch nie bei einem Verein erlebt. Ich wünsche der Mannschaft für die Zukunft nur das Beste, aber nach Langendamm werde ich nie wieder kommen.“ Das Training in der Bergheide wird die restlichen Wochen bis zum Saisonende gemeinschaftlich von Spartenleiter Thomas, den Betreuern und von Kapitän Ryan Powney gestaltet.

Heller verlängert in Stöckse

Trainer Mirco Heller bleibt auch in der nächsten Saison Trainer beim SV GW Stöckse – er geht damit bei den Grün-Weißen in seine sechste Saison. „Mirco ist eine Säule im Verein und leitet das Training vorbildlich. Zudem bringt er sich bei vielen Arbeitseinsätzen ein; so einen findet man heutzutage nicht so schnell wieder“, begründete Neu-Spartenleiter Boris Fiedler diese Entscheidung und betonte: „Unabhängig von der Klassenzugehörigkeit.“ Die Stöckser bangen momentan in der Fußball-Kreisliga um den Klassenerhalt, stehen mit 17 Punkten einen Platz und Zähler vor dem ersten Abstiegsplatz. Auch auf diesem Rang sollte sich die Heller-Elf nicht ausruhen: Im Worst-Case-Szenario, mit drei Kreisabsteigern aus dem Bezirk und keinem hiesigen Sieger in der Relegation, würde dieser 13. Tabellenplatz den Abstieg in die 1. Kreisklasse bedeuten.

„Wir haben viele Schichtarbeiter und somit fällt die Trainingsbeteiligung oft eher mau aus. Wir geben weiter Vollgas und wenn es am Ende nicht reicht, dann ist das eben so.“ Fiedler übernahm das Amt vom langjährigen Spartenleiter Uwe Dase , der aufgrund seines Jobs kürzer treten muss. „Er bleibt dem Verein zum Glück erhalten, kümmert sich weiterhin um die Getränkebude, betreut den DFB-Stützpunkt.“ An der Seite des 38-jährigen steht Alexander Mende . „Ohne ihn hätte ich diese Aufgabe nicht übernommen. Wir teilen uns die anfallende Arbeit auf und ergänzen uns gut.“

Rüdiger Rubeau beerbt Stefen Sukopp

Nach drei Jahren ist für Trainer Stefen Sukopp bei der Zweitvertretung des SC Marklohe in der 1. Fußball-Kreisklasse Nord Schluss. Dies teilte er dem Vereinsvorstand mit. „Er will sich verändern und wird den Verein verlassen. Wir hätten gerne mit ihm weiter gemacht, aber haben natürlich vollstes Verständnis für seine Entscheidung“, berichtet Spartenleiter Jürgen Kerkow . Die Geschicke der Mannschaft wird ab dem ersten Juli Rüdiger Rubeau leiten. Der 49-jährige Abwassermeister ist bereits seit über 15 Jahren als Jugendtrainer im Verein aktiv und war Kerkows erste Wahl. „Wir freuen uns, dass Rüdiger den Posten übernimmt. Er kennt den Verein und das Umfeld, das ist uns wichtig.“

Rubeau freut sich auf die neue Herausforderung: „Viele der Jungs kenne ich noch aus der Jugend, die Mehrzahl von ihnen haben ich dort schon trainiert.“ Aktuell steht Marklohe II auf dem letzten Tabellenplatz und schlittert gen Abstieg. „Das Ziel wird es sein, die Lust am Fußball zu erhalten, die Zusammenarbeit mit der Erstvertretung auszubauen und in der Spielklasse eine gute Rolle zu spielen.“

Essern: Neuer Trecker offiziell eingeweiht

Im Jahr 1985 wurde das Sportzentrum am Heidepark in Essern fertiggestellt. Der Erhalt und die Pflege des Geländes ist eine anspruchsvolle Gemeinschaftsaufgabe der Esserner Vereine. Ein neuer Rasenmähertraktor hilft jetzt dabei. Das alte Gerät hatte bereits über 30 Jahre Dienst auf den weitläufigen Flächen des Sportzentrums auf der Uhr und erforderte zuletzt hohe jährliche Reparatur- und Wartungskosten. So wurde über die Firma Gosewehr in gemeinschaftlicher Anstrengung ein neuer John Deere X950 R ausgesucht und angeschafft. Im Anschluss an den Frühjahrsarbeitseinsatz trafen sich Vertreter des Gemeinderats Diepenau, der Jagdgenossenschaft Essern, des Ortsvereins Essern, des Schützenvereins und des TSV Essern auf Einladung von Sven Gosewehr und Mario Engelke zu einer kleinen Feierstunde.

TSV-Vorsitzender Engelke sprach allen Beteiligten großen Dank für die Hilfe bei Planung und Finanzierung aus und lobte die Anschaffung als gutes Beispiel für eine gelungene Kooperation der lokalen Vereine und Gemeindevertreter. Besonderer Dank ging außerdem an die Firma Reinkemeyer und Waltke, vertreten durch Matthias Waltke , die dem Sport- und Schützenverein einen neuen doppelwandigen Dieseltank mit 1000 Liter Fassungsvermögen spendete. Eine kompatible elektrische Pumpe wurde von Ulrich Barg zur Verfügung gestellt. Zudem ging ein Dank an den zuverlässigen Platzwart Andrej Senger.

Entenrennen beim TuS Steyerberg

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr plant der TuS Steyerberg eine Fortsetzung des Entenrennens im Rahmen der Sportwoche im. Vom 13. bis 22. Juli plant der TuS ein Fußballturnier gerahmt von einem bunten Programm. Das Entenrennen entstand in einer Zusammenarbeit mit dem Förderverein des Freibads. „Der Riesenerfolg vom vergangenen Jahr und das tolle Feedback der Teilnehmer, Zuschauer und Sponsoren ist für uns Auftrag und Motivation zu einer Neuauflage“, berichtet Organisator Marcus Meyer.

„Das Freibad wird weiterhin auf Unterstützung angewiesen sein, dazu möchte der TuS natürlich seinen Beitrag leisten.“ Während des Steyerberger Kreisliga-Spiels gegen Uchte II (1:1) gaben die Organisatoren die Fortsetzung bekannt und führten in der Halbzeit mit den anwesenden Kindern ein kleines Spiel durch. Der kleine Stan gewann dabei einen Gutschein für den TuS-Kiosk.