Die gute Laune ist gegangen: Im sechsten Jahr der Zusammenarbeit haben sich der SV Linsburg und Rolf Ostermeier einvernehmlich getrennt. Schwiersch

Die gute Laune ist gegangen: Im sechsten Jahr der Zusammenarbeit haben sich der SV Linsburg und Rolf Ostermeier einvernehmlich getrennt. Schwiersch

Fußball 21.09.2017 Von Die Harke

Neues aus der Fußballszene

Ostermeier nicht mehr Trainer in Linsburg

Der [DATENBANK=3604]SV Linsburg[/DATENBANK], aktuell Schlusslicht der 1. Fußball-Kreisklasse Nord, und Trainer Rolf Ostermeier haben sich einvernehmlich getrennt. Michael Bluoss, langjährger Spieler und seit Saisonbeginn Co-Trainer, ist ab sofort verantwortlicher Coach Das bestätigte Spartenleiter Rob Baker. 2011 hatte Rolf Ostermeier das Traineramt übernommen, damals in der 2. Kreisklasse. 2012 folgte der Aufstieg. Doch mit der Zeit spürte der Coach, dass sich gewisse Automatismen eingeschliffen hatten. „Mit den Jahren stumpft man schon ein wenig ab“, gab der Trainer im HARKE-Gespräch zu. „Außerdem musste ich immer wieder mit wechselnden Kadern arbeiten, und da hat irgendwann auch die Motivation etwas gelitten.“

Erstmals konkret an Abschied dachte Ostermeier jüngst nach dem 0:12 gegen die verstärkte Zweitvertretung des SV BE Steimbke. Nicht allein aufgrund des Ergebnisses, sondern weil zum anschließenden Training nur drei gesunde Spieler erschienen waren. Ostermeier verwarf den Gedanken zwar nochmal, doch parallel kam auch die Mannschaft nach einer Sitzung zu dem Entschluss, getrennte Wege zu gehen; Spartenleiter Baker überbrachte Ostermeier die Nachricht.

Man ging letztlich im Frieden auseinander. „Ich hege keinerlei Groll, und die Mannschaft tut das wohl auch nicht“, sagt der 55-Jährige. „Und mit Rob Baker habe ich fünf Jahre klasse zusammengearbeitet.“ Das bestätigt der Spartenleiter: „Wir haben ein gutes Verhältnis, die Trennung ist mir schwergefallen.“ Die künftige freie Zeit weiß Ostermeier gut zu nutzen: Er baut in Linsburg ein Haus um. „Ich war jetzt 16 Jahre am Stück Trainer, da tut mir eine Pause ganz gut.“

Nun soll also der bisherige Co Michael Bluoss (30) den Abstieg verhindern. Der langjährige Mittelfeldspieler musste seine aktive Laufbahn aufgrund von Kniebeschwerden beenden, verfügt zwar nicht über eine Lizenz, genießt im Team aber hohes Ansehen. Baker glaub trotz erst zwei gesammelter Remis-Punkte nach sechs Spielen weiter an den Klassenerhalt: „Der Trainerwechsel könnte einen Schub geben, schließlich haben wir Qualität im Kader. Allerdings haben wir zurzeit das Glück nicht gepachtet, viele unnötige Punkte abgegeben.“

Wietzens „Oldies“ erneut bei Endrunde

Die Altliga-Fußballer des [DATENBANK=4645]TSV Wietzen[/DATENBANK] hätten durch das 1:0 gegen Barrien erstmals die Endrunde des Niedersachsen-Cups erreicht, berichteten wir am Mittwoch. Stimmt nur bedingt: Bereits 2013 hatten Naser Tomaszewski & Co. die drei Quali-Runden überstanden und durften somit an der Endrunde 2014 in Stade teilnehmen. Nun freuen sich die Wietzener auf die Finalrunde 2018 in Cuxhaven-Duhnen, die sie gemeinsam mit den Kollegen vom SV BE Steimbke bestreiten. Beide Teams standen sich übrigens am Mittwoch im Kreispokal gegenüber – mit dem besseren Ende für den SV BE, der sich 2:1 durchsetzte.

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Erstellt:
21. September 2017, 21:00 Uhr
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