Sie haben am Johann-Beckmann-Gymnasium das Abitur erhalten. Momentfang

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Hoya 04.07.2019 Von Die Harke

Neun Mal die Eins vor dem Komma

94 Abiturientinnen und Abiturienten vom Johann-Beckmann-Gymnasium Hoya verabschiedet

Am Johann-Beckmann-Gymnasium in Hoya erhielten jetzt 94 Abiturientinnen und Abiturienten ihre Abschlusszeugnisse aus der Hand von Oberstudiendirektor Lutz Bittner. Vier weitere Absolventen erhielten ihr Zeugnis mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife überreicht. Die Verabschiedung begann mit dem Einmarsch der Absolventen unter den Klängen des von Musiklehrer Hagen Meyer hervorragend geleiteten sechzigköpfigen Blasorchesters, das die musikalische Ausgestaltung der Feier mit „Concerto d`Amor“ einleitete.

Insa Straßburg und Philipp Krenzien führten durch das Programm, in dem zunächst Samtgemeindebürgermeister Detlev Meyer den Absolventen gratulierte und der Schule und dem Kollegium für die erkennbar gute geleistete Arbeit dankte.

Die scheidende Elternvertreterin Ingma Bregman schloss ihre Rede, die viele zu Tränen rührte, mit den Worten: „Lasst euch nicht unterkriegen, seid frech und wunderbar!“ Die anspruchs- und zugleich humorvolle Ansprache von Maria Reichmann und Ulrich Scholz (beides Deutschlehrer) wurde begleitet von der stetigen Mahnung „Lest Bücher“ und endete mit der Aufforderung: „Seid neugierig, seid kritisch, rennt nicht falschen Verführern hinterher und übernehmt Verantwortung für euch und andere.“

Das Blasorchester spielte „Selections from Mary Poppins“ und „The Blues Brothers Revue“. Ebenfalls großen Beifall erhielt Joshua Knieriem, der am Flügel mit der „Fantasie d-Moll“ von Mozart und der „Fantaisie Impromptu“ begeisterte.

In einer kurzen Abitur-Bilanz freute sich der Schulleiter darüber, dass von den 94 Abiturienten neun Schülerinnen und Schüler das Abitur mit einer Eins vor dem Komma abschließen konnten. Und er dankte dem nicht nur durch das Abitur stark belasteten Kollegium, der Schulleitung, dem Sekretariat und dem Hausmeister für ihre hervorragende Arbeit.

In seiner Ansprache machte Bittner darauf aufmerksam, dass seine Generation keine Lehren aus den Untersuchungen des Club of Rome (1972 – „Grenzen des Wachstums“), in denen es um Bevölkerungswachstum, Verbrauch von Ressourcen, Steigerung der Umweltverschmutzung etc. gegangen sei. Jetzt sei wieder so ein Zeitpunkt umzulenken, zumal es um die gleiche Problematik und zusätzlich um den Klimawandel gehe. Bittner: „Ihr seid die Generation, die es besser machen muss als wir! Ihr habt das notwendige Rüstzeug in unserer Schule erhalten. Nutzt es zum Handeln.“

Oberstufenkoordinatorin Silke Schoppe machte darauf aufmerksam, dass in diesem Jahr wieder insgesamt 25 Schülerinnen und Schüler aus der ehemaligen Förderklasse in der Einführungsphase des JBG für ehemalige Haupt- und Realschüler/innen erfolgreich waren. Schoppe machte deutlich, dass sich das JBG auch weiterhin in der Förderung dieser Gruppe von jungen Menschen engagieren werde.

Vor der Ausgabe der Zeugnisse wurden folgende Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet – für ihre herausragende Abiturergebnisse überreichte Schulleiter Lutz Bittner im Namen der Ernst-Stewner-Stiftung an Insa Straßburg 600 Euro als Jahrgangsbeste mit einem Durchscnitt von 1,2. Es folgten mit dem selben Ergebnis Anton Ahlers und Thorben Schumacher, die je 300 Euro erhielten.

Für die Hans-Lühmann-Stiftung zeichnete Stiftungsvorstand Detlev Meyer Lilli Hembus wegen ihrer herausragenden Leistungen im Sprachlichen Profil (Note 1,3), Lara Bregmann für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der Fremdsprachen (Französisch und Englisch, Note 1,5) und Johannes Fimmen wegen seiner hervorragenden Ergebnisse – trotz einer Hauptschulempfehlung - im naturwissenschaftlichen Bereich sowie im Fachbereich Werte und Normen/Philosophie (15 Punkte) und der Gesamtnote von 2,2 ebenfalls mit jeweils 333 Euro aus.

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Erstellt:
4. Juli 2019, 11:03 Uhr
Lesedauer:
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