Abiturientinnen und Abiturienten in NRW mussten sich in der Englisch-Prüfung mit einem Text aus der «New York Times» auseinandersetzen. Thema: Kaliforniens Fixierung auf Einfamilienhäuser als Wohnform Nummer eins. Foto: Oliver Berg/dpa

Abiturientinnen und Abiturienten in NRW mussten sich in der Englisch-Prüfung mit einem Text aus der «New York Times» auseinandersetzen. Thema: Kaliforniens Fixierung auf Einfamilienhäuser als Wohnform Nummer eins. Foto: Oliver Berg/dpa

Düsseldorf/New York 25.04.2021 Von Deutsche Presse-Agentur

„New York Times“-Autor bekommt wegen Englisch-Abi viel Post

Ein Autor der Zeitung „New York Times“ wird nach eigenen Angaben von Zuschriften deutscher Schüler überrollt - wegen des Abiturs im Fach Englisch in Nordrhein-Westfalen.

Eine seiner Kolumnen sei offenbar Teil der Prüfung gewesen, twitterte der Journalist Farhad Manjoo sichtlich verwundert. Nun erhalte er sehr viele Nachrichten. Ihm werde darin entweder für die Vorlage zu einer erhofften guten Note gedankt - oder er werde fürs „Ruinieren“ des weiteren Lebens verantwortlich gemacht.

Unter dem Tweet entspann sich sofort eine Diskussion über Passagen des Textes. Unter anderem klagten Betroffene, dass der Artikel komplizierte Vokabeln enthalten habe. Zum Teil wurden auch konkrete Nachfragen gestellt.

Die Kolumne hatte den Bau von Einfamilienhäusern problematisiert. Schüler aus NRW bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass der Text Teil der Prüfung am Freitag war. In NRW schreiben aktuell 90.000 Abiturienten an ihrem Abschluss.

© dpa-infocom, dpa:210425-99-344129/2

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Erstellt:
25. April 2021, 13:49 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 27sec

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