Sebastian Stüben DH

Sebastian Stüben DH

Nicht der Rede wert

Sommer, Sonne, Freibad – mit lecker

Pommes und Eis. Es könnte so schön sein, würden nicht momentan die Wespen ihre Stachel ins Fleisch des ungetrübten Freiluftspaßes treiben. Oder in meines. Aua. Das hat vielleicht gezwiebelt, als mir am Wochenende eine Wespe im Pennigsehler Naturbad in den Finger stach. Jaja, ich hatte zuvor mit hektischen Handbewegungen versucht, das Vieh zu vertreiben – alles falsch gemacht, selber Schuld.

Aber wenigstens hatte ich eine Geschichte zu erzählen, später beim Bekanntenbesuch. Erst recht, nachdem mich eine zweite Wespe kurz nach dem Freibadaufenthalt gestochen hatte. Sie war mir unters T-Shirt geflogen. Vor den Augen meiner Frau und der beiden Jungs hatte ich mir wenig anmerken lassen, den Schmerz tapfer ertragen.

So, und dann konnte ich am Kaffeetisch der Freunde loslegen, als die erste Wespe auftauchte. „Apropos Wespe, mich haben heute gleich zwei von den Dingern gestochen“, sagte ich und wollte den roten, leicht geschwollenen Stich zeigen. „Pfff, das ist doch gar nichts“, sagte mein Bekannter: „Ich bin gestern mit der Motorsense in ein Wespennest gekommen. Die Viehcher haben mich umzingelt und zigfach gestochen.“

Verlegen hielt ich meinen gestochen Finger unterm Tisch. „Na toll“, dachte ich: „Zwei Stiche ertragen, und jetzt sind die nicht einmal der Rede wert.“

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Erstellt:
10. August 2015, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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