Manon Garms DH

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30.01.2012 Von Manon Garms

Nicht „guttenbergen“!

Gute Vorlagen

Jede Sprache lebt und entwickelt sich stetig weiter. Einige dieser Entwicklungen, wie zum Beispiel die zunehmende Verwendung englischer Begriffe im Deutschen mag so manchem sauer aufstoßen. Andere Veränderungen wiederum werden wahrscheinlich nur vorübergehend sein: Die Verben „wulffen“ und „guttenbergen“ haben wir Bundespräsident Christian Wulff sowie dem ehemaligen Bundeminister der Verteidung, Karl-Theodor zu Guttenberg, zu verdanken. Beide haben in ihren Ämtern nicht gerade das Verhalten an den Tag gelegt, das man von ihnen in einer solchen Position erwartet.

Im Internet gibt es mittlerweile zahlreiche Übersetzungen. Demnach bedeutet das Wort „wulffen“ unter anderem: einen Anrufbeantworter vollreden und weder lügen, noch die Wahrheit sagen. Das Verb „guttenbergen“ steht für „abschreiben“ und ist bei der Wahl des Jugendwortes für das Jahr 2011 sogar auf den dritten Platz gewählt worden. Was wohl als nächstes kommt? Warten wir einfach ab. Vielleicht gibt es aus der Politik bald wieder eine Vorlage für eine neue Wortschöpfung.

Manon Garms

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Erstellt:
30. Januar 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 30sec

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