Suchen dringend Unterstützung für ihre ehrenamtliche Arbeit im Förderverein: Denise Rohlfs, Kristina Schnabel-Wyss und Berit Rosenau. Credit

Suchen dringend Unterstützung für ihre ehrenamtliche Arbeit im Förderverein: Denise Rohlfs, Kristina Schnabel-Wyss und Berit Rosenau. Credit

Eystrup 18.03.2017 Von Horst Achtermann

„Nicht immer Großes tun, aber gewiss Gutes“

Förderverein der Gretel-Bergmann-Grundschule bittet um größere Unterstützung und Teilnahme an Versammlung

„Um ein Kinde zu ernähren, braucht es ein ganzes Dorf.“ Dieses afrikanische Sprichwort nahmen sich engagierte Eltern und Freunde Ende August 2010 zu Herzen und gründeten den Förderverein der Grund- und Hauptschule Eystrup – heute [DATENBANK=3362]Förderverein der Gretel-Bergmann-Grundschule[/DATENBANK], genannt nach der ehemaligen deutschen Leichtathletin jüdischer Herkunft. Nun zwickt den Verein die mangelnde Unterstützung. Dazu hoffen die Mitglieder auf rege Teilnahme an der Jahreshauptversammlung am Dienstag, 21. März, ab 19.30 Uhr in der Eystruper Grundschule.

Kristina Schnabel-Wyss ist Vorsitzende und Berit Rosenau Kassenwartin, beide stellen sich auch bei den Wahlen wieder zur Verfügung. „Es ist traurig, dass viele Bürgerinnen und Bürger diese Versammlung nicht besuchen“, bedauert Kristina Schnabel-Wyss für alle Ehrenamtlichen, die sich für das Wohl und Wehe dieser Grundschule einsetzen.

Der Förderverein hat 64 Mitglieder, die sich mit einem Beitrag von zwölf Euro im Jahr, teilweise auf freiwilliger Basis auch mehr, an den Notwendigkeiten für die Grundschule finanziell beteiligen.

In ihrem Jahresbericht will die Vorsitzende über den Second-Hand-Markt berichten, sie dankt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und auch Helfern – Männer stellen vor allem Tische auf – für ihren Einsatz, der auch in diesem Jahr ein großer Erfolg war. Zehn Prozent vom Anbieterpreis und drei Euro pro Anbieter fließen in die Kasse der Fördergemeinschaft. Wer wissen will, was mit dem Geld gemacht wird, der sollte die Jahreshauptversammlung am Dienstag besuchen. Darum bittet Kristina Schnabel-Wyss.

In den Jahren zuvor wurden aus den Erlösen attraktive Spielgeräte, wetterfeste Schachfiguren auf dem Schulhof, eine große Sandkiste und auch eine stets umlagerte Nestschaukel, angeschafft. Auch Wünsche der Schulleiterin Cornelia Kehlbeck-Raupach wurden erfüllt, so zum Beispiel die Anschaffung von sechs Laptops. Auch bringe der Frühlingsmarkt in Eystrup größere Beträge ein, erklärt der Vorstand.

Er wünscht sich, dass die Bevölkerung regen Anteil an die Arbeit des Fördervereins nimmt. Auch Spenden, natürlich gegen Spendenquittungen, sind herzlich willkommen. „Man kann nicht immer etwas Großes tun, aber gewiss etwas Gutes“, so lautet das Leitmotiv des Vorstandes des Fördervereins der Gretel-Bergmann-Grundschule in Eystrup.

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Erstellt:
18. März 2017, 21:00 Uhr
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