Der Verkehr auf der B 61 rollt wieder: Diepholz’ Landrat Cord Bockhop, Landtagsabgeordneter Karsten Heineking, Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann, Günther Henkensberens als Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig, Barenburgs Bürgermeister Hermann Dencker und Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher (von links) entfernen die letzte Bake. Heineking

Der Verkehr auf der B 61 rollt wieder: Diepholz’ Landrat Cord Bockhop, Landtagsabgeordneter Karsten Heineking, Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann, Günther Henkensberens als Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig, Barenburgs Bürgermeister Hermann Dencker und Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher (von links) entfernen die letzte Bake. Heineking

Kirchdorf/Uchte 25.11.2018 Von Die Harke

Nicht nur Pendler atmen auf

Ortsumgehung Barenburg freigegeben / Wieder freie Fahrt zwischen Uchte und Sulingen

Die neue Ortsumgehung der Gemeinde Barenburg im Landkreis Diepholz im Zuge der Bundesstraße 61 wurde am Sonnabend mit einer feierlichen Verkehrsfreigabe eröffnet. Somit müssen Verkehrsteilnehmer und hier insbesondere der Schwerlastverkehr nicht mehr durch den Ortskern fahren, sondern werden um die Gemeinde herum geleitet. Staatssekretär Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, nannte den Bau ein beeindruckendes Erlebnis für die Region. Die Gelder seien hier gut investiert.

Die neue Umgehungsstraße verläuft östlich der Ortslage Barenburg und schließt südlich des Ortsteils Munterburg wieder an die Kreisstraße 19 an. Dafür wurden rund 500 Meter Kreisstraße neu gebaut, der Landkreis Diepholz hat hierfür rund 200.000 Euro investiert. Die Bauzeit für die 3,3 Kilometer lange Umfahrung, inklusive einer Brücke über die Aue, betrug rund zweieinhalb Jahre, die Baukosten belaufen sich auf 9,9 Millionen Euro.

„Insbesondere die vielen Lkw, die hier durch den Ortskern fahren mussten, waren für die Anwohner eine Belastung. Durch den Neubau wird Barenburg nun vom Durchgangsverkehr verschont und die Menschen können mehr Ruhe und bessere Luft genießen“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und stellvertretende Ausschussvorsitzende für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung im Niedersächsischen Landtag, Karsten Heineking aus Warmsen, am Rande der Verkehrsfreigabe.

Die Bundesstraße 61 habe als Zubringer zur A 1 im Norden und zur A 2 im Süden überregionale Bedeutung. In der Region um Sulingen ist sie in Nord-Süd-Richtung neben der B 214 in Ost-West-Ausdehnung eine der wichtigsten Verkehrsadern. Die B 61 verbindet von Bassum über Uchte in Richtung Minden den Raum Bremen mit Ostwestfalen. Heineking: „Unter regionalen Gesichtspunkten ist sie auch für Berufspendler aus der Samtgemeinde Uchte, den Wirtschaftsverkehr vor Ort und auch für die täglichen Wege zur Schule, zur Arbeit oder zum Einkaufen bedeutsam.“

Am Sonnabend wünschte auch Günther Henkensberens, Präsident der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, den Nutzern der Strecke eine allzeit unfallfreie Fahrt.

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Erstellt:
25. November 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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