Diese Skizze zeigt, welcher Bus während der Bauphase wo halten wird. Skizze: VLN

Diese Skizze zeigt, welcher Bus während der Bauphase wo halten wird. Skizze: VLN

Nienburg 16.07.2016 Von Edda Hagebölling

Nicht nur für die IGS-Schüler

VLN richtet mit Beginn des neuen Schuljahres am Meerbachbogen zwei zusätzliche Behelfshaltestellen ein

Von Edda Hagebölling

Nienburg. Mit Spannung erwartet wird die Inbetriebnahme der neuen IGS auch von der VLN. Die Verkehrsgesellschaft für den Landkreis Nienburg hat dafür Sorge zu tragen, dass zu den drei IGS-Jahrgängen, die bisher in der Friedrich-Fröbel-Schule untergebracht waren, jetzt auch der neue vierte IGS-Jahrgang ab dem ersten Schultag am 4. August wohlbehalten und sicher zu seiner neuen Schule kommt. Und das vor dem Hintergrund, dass die Bauarbeiten für den neuen Zentralen Omnibusbahnhof gerade erst begonnen haben.

„Wir werden Im Meerbachbogen neben der bereits vorhandenen Haltestelle bis zur Fertigstellung des ZOB zwei weitere Behelfshaltestellen einrichten“, berichtet VLN-Prokurist Jens Rühe auf Nachfrage der Harke am Sonntag.

Damit besteht mit Beginn des neuen Schuljahres für so gut wie alle Linien die Möglichkeit, die Kinder an drei verschiedenen Stellen aus- und nach der 6. und 8. Schulstunde auch wieder einsteigen zu lassen.

Ob das auch in der Praxis ohne Probleme klappt, wird jedoch erst der Echtbetrieb zeigen.

„Uns ist zwar zugesichert worden, dass die Baufahrzeuge den fließenden Verkehr nicht behindern, andererseits ist aber ja zumindest in der ersten Zeit damit zu rechnen, dass für den ZOB ständig Baumaterialien herangeschafft werden“, so Rühe weiter.

Ein weiterer im Moment noch nicht abzuschätzender Engpass könnte dadurch entstehen, dass ein großer Teil der Schülerinnen und Schüler, die die benachbarte BBS besuchen, mit dem Auto zur Schule kommt. Ausschließen möchte Rühe ebenfalls nicht, dass es auch IGS-Kinder geben wird, die von den Eltern mit dem Auto gebracht.

„Wir wollen natürlich mit allen Mitteln verhindern, dass sich der Verkehr bis auf den Berliner Ring staut“, versichert VLN-Chef Jens Rühe.

Bereits direkt am Berliner Ring „abgefangen“ werden die Nutzer der Linien 50, 51 und 60. Diese Busse fahren die bereits bestehende Haltestelle „BBS“ an. Das hat morgens den Vorteil, dass die Schülerinnen und Schüler unweit der neuen TÜV-Station gleich an der richtigen Seite aussteigen können. Nach Schulschluss müssen sie allerdings an dem vorhandenen Fußgängerüberweg den Berliner Ring überqueren. „Die Polizei hat uns versichert, dass Fünftklässler schon so verkehrstauglich sind, dass ihnen dieser Weg zuzutrauen ist. Hinzu kommt, dass zwischen Schulschluss und Abfahrt der Busse 20 Minuten liegen. Die Kinder können sich also genug Zeit lassen“, so der VLN-Prokurist weiter. Dafür, dass an dem neuen Nadelöhr alles gut geht, werden besonders in der Anfangsphase neben den Mitarbeitern von Landkreis und VLN auch die Polizei sorgen.

Bei der neuen Verkehrsführung ist aber nicht nur an die IGS-Schüler gedacht worden. „Natürlich können auch die BBS-Schüler an den provisorischen Haltestellen aussteigen. Und selbstverständlich auch die, die zum Krankenhaus wollen, einen Arzttermin haben oder Angehörige im ‚Prosenis‘ besuchen möchten“, betont Rühe ausdrücklich. Während des Provisoriums ist das zwar nur an Schultagen möglich, sobald der ZOB Im Meerbachbogen fertiggestellt ist – und damit rechnet man beim Landkreis Anfang kommenden Jahres – wird der neue Busbahnhof stündlich angefahren.

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Erstellt:
16. Juli 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 32sec

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