Aus diesem Wrack befreite die Feuerwehr im Januar zwischen Steimbke und Lichtenhorst die schwer verletzte Mandy Teschke aus Nienburg. Foto: Eickeler

Aus diesem Wrack befreite die Feuerwehr im Januar zwischen Steimbke und Lichtenhorst die schwer verletzte Mandy Teschke aus Nienburg. Foto: Eickeler

Landkreis 04.07.2020 Von Holger Lachnit

Nichts ist selbstverständlich

Es ist immer gut, sich auch einmal die so selbstverständlichen Dinge des Lebens in Erinnerung zu rufen. Denn von einer Sekunde auf die nächste kann all das, was vorher noch selbstverständlich war, vorbei sein. Dies musste die 27-jährige Mandy Teschke erleben: Im Januar hatte sie einen schweren Verkehrsunfall zwischen Lichtenhorst und Steimbke.

Was wir als selbstverständlich ansehen: Wir leben in Frieden und ohne Hunger, die Folgen der weltweiten Corona-Pandemie sind in Deutschland bei Weitem nicht so schlimm wie in vielen anderen Ländern und – hoffentlich – sind alle Leserinnen und Leser dieser Zeilen möglichst gesund.

Wir leben ohne Hunger? Die Nienburger Tafel versorgt mehr als 5.000 Menschen regelmäßig mit Lebensmitteln. Diese Bedürftigen waren von der Corona-Pandemie besondershart getroffen. Denn die Nienburger Tafel musste ihre Ausgabestellen in Stolzenau und Hoya vorübergehend schließen.

Die Menschen, die sich an den Ausgabestellen der Tafeln anstellen, machen das aus purer Not. Ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und die vielen Förderer der Tafeln hätten sie nicht jeden Tag eine vernünftige Mahlzeit auf dem Teller.

Rufen wir uns also häufiger die vermeintlich selbstverständlichen Dinge ins Gedächtnis. Denn von einem Moment auf den anderen kann alles anders sein.

Bitte halten Sie Abstand, damit Sie gesund bleiben.

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Erstellt:
4. Juli 2020, 10:04 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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