Manon Garms DH

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25.07.2016 Von Manon Garms

Nienburg ist eine aktive Region

Im Landkreis Nienburg gibt es seit eineinhalb Jahren eine Attac-Regionalgruppe. Wie viele andere Gruppen, Organisationen und Vereine hat auch Attac gewisse Probleme, jüngere Menschen zum Mitmachen zu bewegen. Dass die Nachwuchswerbung nicht einfach ist, haben die Attac-Mitglieder Wolfgang Kopf (75), Marlis Rempe (67) und Ralf Selter (67) in den vergangenen eineinhalb Jahren gemerkt. „Die jungen Leute gehen zum Studium weg oder haben andere Verpflichtungen“, sagt Kopf. Doch er kann der höheren Altersstruktur auch etwas Positives abgewinnen: „Man engagiert sich nach der Berufsphase“, so der Politologe.

Dabei können natürlich die Erfahrungen und Kenntnisse aus dem Berufsleben in die Mitarbeit bei Attac einfließen. Willkommen ist laut Kopf, Rempe und Selter aber auch jeder, der sich „nur“ für bestimmte Themen – wie zum Beispiel Finanzmarkt oder Fracking – interessiert und „nur“ ein oberflächliches Wissen hat. Die Nienburger Attac-Gruppe baut nämlich auf „Selbst-Alphabetisierung“, wie sie es nennt. „Manche wissen aufgrund ihres Berufes mehr zu einem Thema als andere, und da gibt es dann eine gegenseitige Befruchtung“, sagt Rempe.

Dass die Nienburger so wissbegierig und rege sind, hat sich laut Kopf schon in der deutschen Attac-Gesamtbewegung herumgesprochen: „Wir werden als aktive Region wahrgenommen“, sagt Kopf nicht ohne Stolz.

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Erstellt:
25. Juli 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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