Die Attac-Mitglieder kamen mit zahlreichen Passanten ins Gespräch. Attac-Regionalgruppe NIenburg

Die Attac-Mitglieder kamen mit zahlreichen Passanten ins Gespräch. Attac-Regionalgruppe NIenburg

Nienburg 09.10.2017 Von Die Harke

Nienburger Attac-Regionalgruppe freut sich über Unterstützung

Stand in der Nienburger Innenstadt / Attac-Mitglieder haben mehr als 70 Unterschriften gegen Gülle-Verschmutzung gesammelt

Am vergangenen Samstag war die [DATENBANK=389]Nienburger Attac-Regionalgruppe[/DATENBANK] mit einem Stand in der Innenstadt zu Gast. Motto: „Das stinkt –Nitrat im Wasser – die tickende Zeitbombe“. Dazu schreibt die Regionalgruppe: „Trotz der widrigen Witterung war die Veranstaltung ein voller Erfolg. In vielen Gesprächen konnte mit den Bürgerinnen und Bürgern trotz Wahlkampf die Problematik Nitratverseuchung unseres Wassers sehr eindrucksvoll mit Daten und Fakten von uns vermittelt werden. Unsere Informationen stießen auf ein großes Interesse, da bei den meisten Menschen, mit denen wir sprachen, diese kritische Situation noch gar nicht in den Köpfen angekommen war.

Die Bereitschaft der Bürger jedoch (über 70 Interessierte haben sich in unsere Unterschriftenlisten zum Thema „Stoppt die Gülle-Verschmutzung – Schützt unser Wasser!“ eingetragen), sich für eine bessere Umwelt zu positionieren, hat uns sehr gefreut.

Diese Kampagne ist ein Zusammenschluss von Verbänden wie Germanwatch, Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V, Agrar AG (Attac), BUND, NABU, Grüne Liga, Greenpeace, Deutsche Umwelthilfe, Verdi und Deutscher Naturschutzring und richtet sich an die Bundesregierung, die Bundesländer und Europäische Kommission.

Eine weitere Unterschrif- tenaktion betraf die industrielle Massentierhaltung der geplanten Betriebserweiterung Derboven in Warpe, dessen Planung auf große Entrüstung stieß und von fast allen Bürgern, mit denen wir sprachen, abgelehnt wurde.

Unsere Attac-AG Landwirtschaft wird mit der inzwischen neu gegründeten Bürgerinitiative gegen die Tierfabrik Derboven (Erweiterung von 500 auf 3000 Rinder) massiv vorgehen und alle rechtlichen Schritte prüfen lassen“, heißt es abschließend von der Nienburger Attac-Regionalgruppe.

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Erstellt:
9. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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