Nienburger Rotkreuzler kehren aus Hochwassergebiet zurück

Nienburger Rotkreuzler kehren aus Hochwassergebiet zurück

Die Nienburger Hilfskräfte aus dem DRK-Kreisverband sind aus dem Hochwasserkatastrophengebiet zurückgekehrt. Foto: DRK-Kreisverband

Die Nienburger Rotkreuzler sind aus dem Hochwassergebiet in Bad Neuenahr-Ahrweiler zurückgekehrt. Dort waren die Hilfskräfte aus dem DRK-Kreisverband Nienburg fünf Tage lang im Einsatz.

Die Einsatzkräfte waren mit vielfältigen Funktionen betraut, ob als Betreuer, Berater, Techniker oder Sanitäter, teilt Klaus-Dieter Holz, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Landesbergen mit. „Hier macht sich die gute und breit gefächerte Ausbildung der Rotkreuzler bezahlt“, wird Christian Müller, Zugführer des DRK-Einsatzzuges Nienburg, in der Presseerklärung zitiert.

Nun geht es an die Verarbeitung der Geschehnisse: alleine und gemeinsam

Das DRK sei an verschiedenen Stellen tätig. Im Katastrophengebiet wurde ein „DRK-Verpflegungszentrum 10.000“ aufgebaut. Es ist in der Lage, rund 10.000 Menschen zu verpflegen. Es wird seit Wochen vom DRK ehrenamtlich betrieben. Aber auch mehrere Trinkwasseraufbereitungen, Notstrom, Krisenintervention, Behandlungsplätze und vieles mehr stellt das DRK vor Ort sicher. All das sei nur mit der guten Bevorratung und Logistik möglich, die das DRK vorhält.

Wir kehren mit erschreckenden, aber vor allem positiven Eindrücken zurück.Christian Müller, Zugführer des DRK-Einsatzzuges Nienburg

„Wir kehren mit erschreckenden, aber vor allem positiven Eindrücken zurück, denn es ist erstaunlich was Solidarität und Mitgefühl, Technik und Tatkraft bewirken können, aber eben auch welch zerstörerische Kraft Wasser entwickeln kann“, sagt Müller weiter. Die Einsatzbereitschaft wurde direkt nach der Rückkehr wieder hergestellt. Nun werden die Rotkreuzler die vergangenen Tage zunächst mal für sich, aber auch gemeinsam verarbeiten.