Mit Mountainbikes ist die Gruppe vom MDG bislang in Nienburg unterwegs, um sich auf das große Ziel vorzubereiten. Foto: MDG

Mit Mountainbikes ist die Gruppe vom MDG bislang in Nienburg unterwegs, um sich auf das große Ziel vorzubereiten. Foto: MDG

Nienburg 17.07.2021 Von Nikias Schmidetzki

Nienburger wollen eine der härtesten Mountainbike-Strecken bezwingen

Neue Gruppe vom Marion-Dönhoff-Gymnasium möchte den „Stoneman Miriquidi“ im Erzgebirge fahren

Heute Nienburger „Krähe“, im nächsten Sommer neun Berggipfel zwischen Deutschland und Tschechien: Eine noch junge Mountainbike-Gruppe des Nienburger Marion-Dönhoff-Gymnasiums (MDG) trainiert derzeit schon für ein großes Ziel.

Dieses gemeinsame Ziel schweißt sie zusammen: Ein Mountainbikeprojekt ist am MDG gegründet worden. In gut einem Jahr möchte die Gruppe den „Stoneman Miriquidi“ im Erzgebirge zu fahren. Die Strecke zieht sich über neun Gipfel und mehr als 160 Kilometer entlang der deutsch-tschechischen Grenze.

Bis zur großen Tour ist es noch fast ein Jahr hin, doch das Training hat bereits begonnen. Foto: MDG

Bis zur großen Tour ist es noch fast ein Jahr hin, doch das Training hat bereits begonnen. Foto: MDG

Schon im Sommer des vergangenen Jahres sei an die Fachgruppe Sport die Idee herangetragen worden, teilt Lehrer Elmar Rux mit. Mit Hilfe von Andreas Adam wurde schließlich die Tour für den Sommer 2021 geplant und gebucht, natürlich in der Hoffnung, dass die Coronapandemie es zulassen würde. „Mountainbike fahren stößt bei unseren Schülerinnen und Schülern auf großes Interesse, denn schnell sind 16 Anmeldungen für dieses Projekt eingegangen und alle haben sich sehr auf die Tour gefreut“, berichtet Rux. Doch dann hat die Pandemie ihnen doch eine Absage erteilt.

4400 Höhenmeter sind zu bezwingen

Unterkriegen lassen sich Mountainbiker aber offenbar nicht so leicht. Alle Anmeldungen bleiben für das nächste Jahr bestehen. „Nun fordert der ‚Stoneman Miriquidi‘, besondere konditionelle Eigenschaften wie Ausdauer und Kraft“, erklärt Rux. Es geilt, insgesamt 4400 Höhenmeter zu überwinden. Die Strecke werde in drei Etappen an drei Tagen gefahren. Dafür müssten die Schülerinnen und Schüler sportlich gut vorbereitet werden, und auch das Fahrkönnen auf dem Mountainbike müsse trainiert und verbessert werden, erläutert der Lehrer.

Deshalb trafen sich nun Schüler mit Elmar Rux und Andreas Adam in der Nienburger Krähe, um das Training zu beginnen. Rux: „Es ging kreuz und quer durch den Wald, auf schmalen Wegen und an kleinen kurzen Hügeln rauf und runter. Auch eine erste Begegnung mit der Fahrradtechnik fand statt, denn im Notfall muss jeder Schüler und jede Schülerin sein oder ihr Bike kennen und kleinere Reparaturen selbst vornehmen können.“ Nach den Sommerferien soll regelmäßig gefahren werden, um sich vorzubereiten.

Die Jugendlichen liegen mit „ihrer“ Sportart übrigens voll im Trend: Moutainbikefahren ist als Sportart erstmals in diesem Jahr in Tokio auch bei den Olympischen Spielen vertreten.

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Erstellt:
17. Juli 2021, 19:12 Uhr
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