Holger Lachnit DH

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Landkreis 17.09.2019 Von Holger Lachnit

Noch ist es nicht zu spät

Guten Tag

Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft „Nienburg-Service“ erfährt von der Heimatzeitung, dass die Stadtverwaltung auf der Leinstraße eine Einbahnstraßenregelung von Nord nach Süd favorisiert. Wie kann das sein? Offenbar hat es bei der Vorbereitung einer für Nienburg so wichtigen Entscheidung wie der Öffnung einer Fußgängerzone keinen aktuellen Austausch von Verwaltung und Politik mit der Interessenvertretung der Wirtschaft gegeben. Das ist ein Unding! Und es ist doch irgendwie typisch: Man spricht lieber übereinander als miteinander...

Allerdings müssen sich die heimischen Kaufleute schon fragen lassen, warum sie nicht von sich aus auf Verwaltung und Politik zugegangen sind, um ihre Sichtweise einzubringen. Denn das Thema „Öffnung der Leinstraße“ ist seit Monaten präsent. Spätestens, seit die Ratsfraktionen im April im Rahmen der HARKE-Serie „Brennpunkt Innenstadt“ öffentlich darüber nachgedacht haben.

Noch ist es nicht zu spät: Am Donnerstag wird das Thema im Fachausschuss beraten. Es ist Zeit genug für den „Nienburg-Service“, seine Sichtweise Verwaltung und Politik zu verdeutlichen – eine E-Mail ist schnell geschrieben.

Denn es gibt einen guten Grund, die Einbahnstraße von Süden nach Norden verlaufen zu lassen: Der Autoverkehr aus dem Leintor würde nicht mehr in der Sackgasse Richtung Rathaus-Tiefgarage landen, sondern könnte in Richtung Goetheplatz fließen. Das ist übrigens auch die historische Fahrtrichtung auf der Leinstraße. Eine Einbahnstraße Richtung Süden macht weniger Sinn, da es bereits jetzt über die Leinstraße zur Tiefgarage Burgmannshof eine ausreichende Verbindung vom Norden in die City gibt.

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Erstellt:
17. September 2019, 05:31 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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