Mit insgesamt drei Pumpen wurde das Wasser aus einem vollgelaufenen Keller in die Kanalisation gepumpt. Fotos: Thiermann

Mit insgesamt drei Pumpen wurde das Wasser aus einem vollgelaufenen Keller in die Kanalisation gepumpt. Fotos: Thiermann

Hassel, Eystrup 17.07.2021 Von Marion Thiermann

Nordkreis-Feuerwehren im Dauereinsatz

Qualmende Waschmaschine, Keller unter Wasser, Fehlalarm im Altenheim

Mit gleich zwei aufeinanderfolgenden Einsätzen hatten am Samstagmittag die beiden Stützpunktwehren aus Hassel und Eystrup zu tun.

Um 12.03 Uhr wurden sie sowie die Freiwillige Feuerwehr Hämelhausen, der Einsatzleitwagen der Samtgemeinde, ein Rettungswagen des DRK aus Nienburg und die Polizei aus Hoya unter dem Stichwort „Gebäudebrand“ in den Rosenweg in Hassel gerufen.

Während draußen eine Wasserversorgung aufgebaut wurde, konnte unter der Einsatzleitung von Florian Cyriax aus Hassel vom Inneren des Gebäudes Entwarnung gegeben werden. Lediglich eine Waschmaschine hatte vermutlich durch einen technischen Defekt den Qualm im Kellerraum ausgelöst. Die Maschine wurde von den Einsatzkräften ins Freie gebracht und der Raum konnte durch Öffnen von Fenstern und Türen abziehen. Der Einsatz eines Lüfters war ebenfalls nicht mehr erforderlich.

Vermutlich ein technischer Defekt einer Waschmaschine war Grund für den verrauchten Keller. Foto: Thiermann

Vermutlich ein technischer Defekt einer Waschmaschine war Grund für den verrauchten Keller. Foto: Thiermann

Die Fahrzeuge waren gerade wieder an ihren Standorten, als um 12.51 Uhr gleich die nächste Alarmierung für Hassel und Eystrup einging. Im Nelkenweg in Hassel war der Keller eines komplett unterkellerten Wohnhauses mit Wasser vollgelaufen. Mit zwei Tauchpumpen, sowie der Chiemseepumpe (Hochleistungspumpe) aus Eystrup wurden unter der Leitung von Hassels Ortsbrandmeister Thomas Meyer die Wassermassen in die Kanalisation gepumpt. Anschließend kam noch ein Wassersauger zum Einsatz, um den Kellerraum möglichst wasserfrei zu bekommen.

Nach gut zwei Stunden an diesem Einsatzort konnten die Ehrenamtlichen dann ihre Rückfahrt antreten. Grund für den Wasserschaden war vermutlich eine automatische Gartenbewässerung, von der sich eine Schlauchkupplung gelöst hatte.

Noch während in Hassel Wasser gepumpt wurde, ging auch bei der Stützpunktwehr Hoya um 13.43 Uhr eine Alarmierung zu einer aufgelaufenen Brandmeldeanlage in einem Altenpflegeheim ein. Nach einer Lageerkundung stellte sich hier aber ein Fehlalarm heraus.

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Erstellt:
17. Juli 2021, 19:07 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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