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Landkreis 10.12.2019 Von Arne Hildebrandt

Oberschule wird angenommen

Die Oberschule Mittelweser soll es nur noch in Stolzenau geben. Dann hat Landesbergen nur noch eine Grundschule. Aber was passiert mit dem Schulgebäude, das für die Grundschule zu groß sein wird? Ein Konzept gibt es noch nicht. Dafür ist es auch noch zu früh. Sollte die Samtgemeinde die Oberschule neu bauen – und darauf deutet vieles hin, werden noch vier, fünf Jahre vergehen, bis der Umzug erfolgen kann.

Als die Samtgemeinde Mittelweser vor vier Jahren in Landesbergen eine eigene Oberschule gründete, waren Rat und Verwaltung überzeugt, dass sie ein Erfolg werden wird. Mit zwei Klassen fing die Schule an. Heute sind es pro Jahrgang drei Klassen. Das spricht für die Schule, für ihr Konzept und für die Lehrkräfte.

Kreisverwaltung und Kreistag müssen sich fragen, ob es richtig gewesen ist, trotz großen Protests die Realschule Stolzenau und die Hauptschule Landesbergen ersatzlos zu schließen. Die Samtgemeinde Mittelweser ging 2015 ein Wagnis ein, als sie eine eigene Oberschule gründete. Inzwischen ist die Schule fest etabliert. Zum guten Schulkonzept gehört ein gutes Schulgebäude.

In Landesbergen sind zwar Mensa, renovierte Fachräume und eine Sporthalle vorhanden, doch der Platz reicht nicht aus. Lehrer, Eltern und Schüler haben sich zudem für den Standort Stolzenau ausgesprochen. Die neue Schule sollte am Schulzentrum in Stolzenau gebaut werden. 11,6 Millionen Euro wird der Neubau kosten. Die Hälfte wird aber aus der Kreisschulbaukasse gezahlt.

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Erstellt:
10. Dezember 2019, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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