Walter Oeckermann, Wolfgang Windheim, Dieter Menze und Bettina Vogt (von links) nahmen für den GC Nendorf am Berliner Inline-Marathon teil. GC NendorF

Walter Oeckermann, Wolfgang Windheim, Dieter Menze und Bettina Vogt (von links) nahmen für den GC Nendorf am Berliner Inline-Marathon teil. GC NendorF

Berlin 14.10.2017 Von Die Harke

Oeckermann mit persönlicher Bestzeit

Speedskating: Athleten des GC Nendorf starten beim Berliner Inline-Marathon

Beim Berliner BMW-Inline-Marathon gingen rund 5000 Athleten an den Start, darunter auch mehrere Speedskater des [DATENBANK=632]GC Nendorf[/DATENBANK]. Walter Oeckermann stellte mit einer Zeit von 1:23,46 Stunden eine persönliche Bestmarke auf. Oeckermann rückte aufgrund seiner Bestzeit aus dem Vorjahr in den Block C vor und konnte die noch schnelleren Gruppen nutzen, um ein flottes Rennen zu skaten. Mutig ging er in die vorderen Reihen des etwa 1000 Skater umfassenden Startblocks. Von dort setzte er sich in einer Windschattenformation fest, war bei Sprints immer aufmerksam und ließ den Kontakt zu diesem Zug nie abreißen. Neben seiner persönlichen Bestmarke ließ Oeckermann zudem mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30,23 km/h aufhorchen.

Nur eingeschränkt trainieren konnte Wolfgang Windheim und gönnte sich bis zur Hälfte der Strecke eine zügige Fahrt mit befreundeten Skatern aus Herten. Dann machte sich sein Trainingsrückstand bemerkbar und Windheim nahm die zweite Rennhälfte gemäßigt unter die Rollen. Mit der Endzeit von 1:48,41 std zeigte sich Windheim letztlich unzufrieden.

Ganz andere Voraussetzungen galten für den Marathon-Neuling Bettina Vogt. Zwei Monate vor dem Rennen hatte Vogt einen schweren Trainingsunfall und musste einige Wochen pausieren. Aufgrund der guten Genesung und der abgesprochenen Rennunterstützung durch Dieter Menze entschied sie sich für einen Start in Berlin. Menze verzichtete auf die Startgruppe B und nahm Bettina Vogt aus dem hinteren Feld F der Neulinge im Windschatten mit. Sie konnte sich auf seine Rennerfahrung und Streckenkenntnisse verlassen und die Herausforderung relativ beruhigt in Angriff nehmen. Vogt und Menze gingen bei 1:00,05 std über die 21,1-km-Zeitmessung.

Das nun aufgelockerte Feld ließ in der zweiten Hälfte etwas höhere Geschwindigkeiten zu und mit jedem geschafften Kilometer stiegen die Emotionen. In 1:58,03 std. rollte Bettina Vogt bei ihrem ersten Inline-Marathon mit Freudentränen im Gesicht ins Ziel und war von der tollen Atmosphäre und den vielen Zuschauern begeistert. Bereits zum fünften Mal in Folge sicherte sich der belgische Eisschnellläufer Bart Swings den Sieg in sehr schnellen 58:42 Minuten.

Die Ergebnisse:

Inline-Speedskating: 414. gesamt, 143. M50, Walter Oeckermann 1:23,46 std; 1848. gesamt, 623. Rang M50, Wolfgang Windheim 1:48,41 std; 801. gesamt, 138. W50, Bettina Vogt 1:58,03 std; 2253. gesamt, 757. M50 Dieter Menze 1:58,05 std (alle GC Nendorf). Handbike Marathon Herren: 2. Vico Merklein 1:08,11 std.; 6. Jürgen Döringer 1:09,52 std; 6. Michael Fromm 1:09,52 std; 17. Olaf Heine 1:10,54 std; 19. Patrick Gabriel 1:11,38 std; 23. Johannes Herter 1:14,04 std; 36. Dominique Lehmann 1:18,12 std; 38. Ralf Otto 1:18:19 std; 105. Stefan Kretzschmar 2:06,58 std (alle GC Nendorf). Handbike Marathon Damen: 1. Christiane Reppe (GC Nendorf) 1:10,07 std.

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Erstellt:
14. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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