Die SPD-Stadtratsfraktion war zu Gast beim Sprotte-Verein. SPD Nienburg

Die SPD-Stadtratsfraktion war zu Gast beim Sprotte-Verein. SPD Nienburg

Nienburg 07.08.2019 Von Die Harke

Öffentliche Mittel wichtig für Sprotte-Verein

Nienburger SPD-Stadtratsfraktion besucht den Verein / Lob für die Gemeinwesenarbeit

Die SPD-Stadtratsfraktion hat die Sommerpause genutzt und sich kürzlich auf Einladung des Sprotte-Vereins in dessen Räumen getroffen. Die Vorsitzende Tamara Ritter führte die Fraktion durch das Gebäude und erläuterte die Nutzung. So kann das „Sprottelino“ nur noch von Mitgliedern genutzt werden. Diese werden dort freitags nach Voranmeldung mit einem Mittagessen gegen Kostenerstattung verpflegt. Der Sprotte-Verein leistet nach Ansicht der SPD-Fraktion wichtige Gemeinwesenarbeit in der Lehmwandlung und im Mehrgenerationenhaus in der Alpheide. Im Begegnungszentrum des Sprotte-Vereins habe die Selbstorganisation der Gruppen einen großen Stellenwert. Dadurch werde erreicht, dass die Räume gut genutzt würden und Menschen unterschiedlichen Alters und Herkunft dort für ihre Gruppe ein Zuhause fänden. So nutze auch der Landkreis für die „Kleinen Forscher“ die Räumlichkeiten.

Besonders beeindruckt zeigt sich die SPD-Fraktion von der „Lesestube“. Horst Prüfer, Vorsitzender des Kulturausschusses, lobte diese Einrichtung. Und wenn der Verein die Zusammenarbeit mit der städtischen Bücherei aufnehmen würde, um Sy- nergien auszunutzen, wäre es in seinen Augen „perfekt“.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Klaas Warnecke warb für eine bessere Ausnutzung der Freifläche für Jugendliche, da gerade in diesem Bereich noch Handlungsbedarf bestehe. Ein anstehendes Projekt für Jugendliche, um sie besser über politische Wege und Abläufe sowie Wahlen und Verwaltungsstrukturen zu informieren, fand großen Anklang.

In den vergangenen Jahren hatte und hat der Verein trotz einiger Veränderungen in seiner Arbeit nahezu konstant um die 300 Mitglieder, aus denen auch immer wieder Ehrenamtliche gewonnen werden können. Für die Fraktionsvorsitzende Anja Altmann steht fest: „Die Gemeinwesenarbeit vor Ort muss weitergeführt werden. Genau diese Arbeit benötigen wir in allen Orts- und Stadtteilen. Daher muss genau hingesehen werden, wie die begrenzten Mittel gut und sinnvoll in diese Arbeit und für die Menschen investiert werden können. Es wird sich wohl noch stärker als bisher um öffentliche Mittel für Projektarbeit beworben werden müssen“. Der städtische Fachbereich für Jugend und Soziales sei gut aufgestellt und biete die ideale Ebene, um die Fäden aus den Bereichen vor Ort zusammenzuführen und transparent sowie zukunftsfähig aufzustellen, heißt es abschließend von der SPD-Fraktion.

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Erstellt:
7. August 2019, 07:21 Uhr
Lesedauer:
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