Manon Garms DH

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07.04.2012 Von Manon Garms

Österliche Bräuche

Totentanz

Was machen Sie Ostern? Bemalen Sie Eier mit bunten Farben? Gehen Sie in die Kirche? Gibt es ein bestimmtes Menü? Die Bräuche in unseren Gefilden sind vielfältig, doch wie sieht es in anderen Ländern aus? Jedes Jahr am Gründonnerstag finden auf der Plaça Major in Verges (Spanien) ab 22 Uhr die Passionsspiele statt. Dort tanzen Männer als Skelette verkleidet. Im Anschluss bewegt sich der Totentanz als Prozession durch den Ort.

Im Schweizer Kanton Wallis ziehen die Menschen kurz vor Sonnenaufgang am Ostermontag in kleinen Prozessionen auf die nahe gelegenen Hügel. Sie begrüßen die Sonne als Symbol für die Auferstehung Christi mit einem Tanz. Gelenkige Landsleute schlagen drei Purzelbäume. In einigen Gegenden versucht man, mit einem Wasserbehälter, die Reflexion der Sonnenstrahlen einzufangen.

Im Garten des Weißen Hauses in den USA findet alljährlich das „White House Easter Egg Roll“ statt. Das „Eierrollen“ ist eine lustige Sitte: Jeden Ostermontag von 10 bis 14 Uhr wird ein Gartenstück zur Spielwiese umfunktioniert, auf der zahlreiche Eier mit Esslöffeln hinuntergerollt werden.

Manon Garms

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Erstellt:
7. April 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 33sec

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