Manon Garms DH

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31.08.2015 Von Manon Garms

Ohne Feindseligkeit

Momentan vergeht kein Tag, an dem in den Medien nicht über das Thema Flüchtlinge berichtet wird. Die Meldungen reichen von schrecklichen Tragödien über rassistische Hetze bis hin zu großer Hilfsbereitschaft innerhalb der Bevölkerung.

Der Landkreis Nienburg hat im August 51 neue Flüchtlinge aufgenommen, davon sind 16 in der Stadt Nienburg aufgenommen worden. Die Stadt setzt auf eine dezentrale Unterbringung der Menschen, was bei den Flüchtlingszahlen einigermaßen problemlos zu bewältigen ist. Laut Mitarbeitern der Stadtverwaltung hat es bisher keine Anfeindungen gegenüber den Migranten gegeben. Wenn man in sozialen Netzwerken unterwegs ist, bietet sich dort leider ein anderes Bild: Neben vielen Hilfsangeboten gibt es auch immer wieder Kommentare, die keinen Zweifel daran lassen, dass ihr Verfasser den Flüchtlingen mehr oder weniger feindselig gegenübersteht.

Dass es im Alltag auch ohne Feindseligkeit zugehen kann, zeigt das Beispiel des Familienzentrums im Nordertor. Die Kinder der dortigen Kita St. Michael haben zu 40 Prozent einen Migrationshintergrund, weshalb das Thema Integration im Familienzentrum wichtig ist. „Wir möchten viele Migranten ansprechen, die auch Freunde mit in unsere Einrichtung bringen sollen“, sagt Koordinatorin Susanne Reinert. Und so nahmen an einem Ausflug ins Wassarium Drakenburg viele Familien unterschiedlicher Nationalitäten teil, was laut Organisatoren eine Bereicherung war.

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Erstellt:
31. August 2015, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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