Trafen sich am Rande des Landtagsplenums in Hannover (von links): Matthias Braunholz, Matthias Mente und die Landtagsabgeordneten Volker Meyer und Dr. Frank Schmädeke. Büro Schmädeke

Trafen sich am Rande des Landtagsplenums in Hannover (von links): Matthias Braunholz, Matthias Mente und die Landtagsabgeordneten Volker Meyer und Dr. Frank Schmädeke. Büro Schmädeke

Nienburg/Hannover 06.06.2019 Von Die Harke

Ohne Förderung keine Hilfe mehr

Erwerbslosenberatungsstelle in Nienburg steht ohne weitere Landeshilfe vor dem Aus

Um die Zukunft der Erwerbslosenberatungsstellen ging es jüngst am Rande des Landtagsplenums in Hannover. Landtagsabgeordneter Dr. Frank Schmädeke (CDU) sprach mit Matthias Braunholz, Sprecher des „Bündnisses Niedersächsischer Erwerbslosenberatungsstellen“, „Wohnwege Nienburg“-Leiter Matthias Mente und Volker Meyer, dem sozialpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag, über die auslaufende Förderung des Landes für die Erwerbslosenberatungsstellen in Niedersachsen. Dabei gehe es um 13 500 Euro Förderung, die das Land jährlich pro Beratungsstelle dazu finanziere, um zum Erhalt der behördenunabhängigen Beratung für erwerbslose Menschen beizutragen, teilt Schmädeke mit. „Dieses Geld ist notwendig, um die Mitarbeiter zu halten, deckt aber lange nicht die Kosten für die vorgeschriebenen 15 Stunden der Beratungsangebote, die wir wöchentlich vorhalten müssen“, sagte Braunholz.

Meyer sagte zu, das Thema in der nächsten Runde der Ministergespräche vorzutragen und sich für eine Fortführung der Zahlung einzusetzen. „Die Beratungsstellen bieten Erwerbslosen unbürokratisch Unterstützung und helfen in vielen Fällen“, betonte Mente. Fällt die Unterstützung des Landes weg, bedeute das das Aus für die Beratung und die Menschen, die es ohnehin schwer haben, würden allein gelassen. Schmädeke sicherte ebenfalls seine Unterstützung zu. Er versprach, die Beteiligten auf dem Laufenden zu halten. „Wir müssen zeitnah eine Entscheidung für die 32 niedersächsischen Beratungsstellen treffen, damit die Zukunft über das Jahresende hinaus planbar wird.“

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Erstellt:
6. Juni 2019, 15:16 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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