Karin Krößmann, Hermann Wilkens, Christine Kreide, Wolfgang Schumacher, Izabela Dierks, Thomas Bremer, Werner Behrens und Helmut Meier (von links). Es fehlt Annlis Schoeps. Verdi

Karin Krößmann, Hermann Wilkens, Christine Kreide, Wolfgang Schumacher, Izabela Dierks, Thomas Bremer, Werner Behrens und Helmut Meier (von links). Es fehlt Annlis Schoeps. Verdi

Nienburg 22.03.2018 Von Die Harke

Ohne Gegenstimmen gewählt

Werner Behrens bleibt Vorsitzender des Verdi-Ortsvereins Nienburg

[DATENBANK=5295]Werner Behrens[/DATENBANK] wird auch in den kommenden vier Jahren die Gewerkschaft [DATENBANK=247]Verdi[/DATENBANK] in Nienburg leiten. Ohne Gegenstimmen wurde er jetzt von den Mitgliedern des Ortsvereins Nienburg zum Vorsitzenden gewählt. Neben Behrens gehören Thomas Bremer, Izabela Dierks, Christine Kreide, Karin Krößmann, Helmut Meier, Annlis Schoeps, Wolfgang Schumacher und Hermann Wilkens dem neuen Verdi-Ortsvorstand an. In der Versammlung, die musikalisch von Rainer Wölk von den „Arrested Amtsbrüdern“ begleitet wurde, fasste Werner Behrens zusammen, welche Aktivitäten des Ortsvereins seit 2014 stattgefunden haben.

Neben den Ehrungen der langjährigen Mitglieder organisierte der Ortsvorstand jedes Jahr das politische Frühstück und den Verdi-Stand auf der Maifeier des DGB und beteiligte sich am Antikriegstag in Nienburg. Darüber hinaus beschäftigte man sich mit zahlreichen weiteren politischen Themen, wie der sogenannten Stromsperre, der Bankenrettung, der gesetzlichen Rente, dem verkaufsoffenen Sonntag sowie der Netzwerkarbeit gegen Rassismus.

In diesem Zusammenhang wurde im letzten Jahr das „Weserbeatz-Festival“ organisiert, das auch in diesem Jahr, am 11. August, wieder in Nienburg stattfinden wird. Zudem findet eine Vernetzung mit anderen Gewerkschaften und Einrichtungen statt, die sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern einsetzen. Behrens lud im Anschluss seiner Rede alle ein, sich bei Verdi zu engagieren: „Wir schicken niemanden weg“.

Als Gastredner referierte Dr. Burkhard Luber, Dozent für Internationale Politik, zum Thema „Schritte zum Frieden – Eine Herausforderung für die Politik“. Er betonte, dass der Konsens, dass es keinen Atomkrieg geben dürfe, nicht mehr in der Eindeutigkeit herrsche, wie noch zu Zeiten des Ost-West-Konflikts. Auch die Entpersonalisierung der Kriegsführung, zum Beispiel durch unbemannte Drohnen, sowie der internationale Waffenhandel seien große Herausforderungen für die Politik.

Der Vorstand trifft sich an jedem ersten Dienstag im Monat, außer in den Ferien, um 16.30 Uhr, im Verdi-Büro, Burgmannshof 5. Die nächsten Treffen sind aufgrund der Ferien am 10. April und am 8. Mai. Interessierte sind willkommen.

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Erstellt:
22. März 2018, 21:00 Uhr
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