Die Präsidentin des Rotary Clubs Nienburg-Neustadt, Ina Plinke, übergibt den Staffelstab an Tjark Ommen. Foto: Spreen

Die Präsidentin des Rotary Clubs Nienburg-Neustadt, Ina Plinke, übergibt den Staffelstab an Tjark Ommen. Foto: Spreen

Nienburg/Neustadt 07.07.2021 Von Die Harke

Ommen neuer Rotary-Präsident

Hoffnung auf reale Begegnungen nach einem ungewöhnlichen Jahr

Es war geplant als besonderes Jahr, und ganz besonders ist es dann auch geworden, allerdings doch völlig anders als zunächst gedacht. Unter dieser Erkenntnis stand die Präsidentschaftsübergabe des Rotary Clubs Nienburg-Neustadt, die jetzt zum Ende des rotarischen Jahres an der Schule des neuen Präsidenten Tjark Ommen (Nienburg) stattgefunden hat, der KGS Schwarmstedt, dessen Schulleiter er ist.

Die scheidende Präsidentin Ina Plinke (Neustadt) blickte eingangs auf die geplanten Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Clubgründung, die dann durchweg der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen sind. Gleichwohl sei es gelungen, das Clubleben in ganz anderen Bahnen und in kleinerem Rahmen, vor allem über Online-Treffen aufrecht zu erhalten, anders als in manchen anderen Clubs.

Mit der erfolgten Jubiläumspreisverleihung für sechs gemeinnützige Projekte sowie dem internationalen Projekt für eine bessere schulische Ausbildung von Mädchen in Indien habe es gleichwohl erfolgreiche Höhepunkte des Jahres gegeben. Ihr Nachfolger im Präsidentenamt, Tjark Ommen, würdigte diesen unermüdlichen Einsatz, den Club trotz aller Widrigkeiten selbstbewusst und immer fröhlich durch die hohen Wellen geführt, ihn damit zusammengehalten zu haben, indem er Ina Plinke als Paul-Harris-Fellow (PHF) auszeichnete, eine der höchsten rotarischen Ehrungen.

In einer sehr persönlichen Rede ging Ommen auf die Bedeutung der Freundschaft gerade in schwierigen Zeiten ein sowie auf seine Ziele in seinem Präsidentenjahr, das das Handwerk früher und heute in den Mittelpunkt stellen wird. Zentrale Bedeutung habe für ihn dabei, wieder reale Begegnungen zu ermöglichen und Raum für Erinnerungen zu schaffen. Er schloss in der Hoffnung auf ein Jahr, das die Menschen wieder näher zusammenbringt, getreu der Erkenntnis: Er kam als Gast und ging als Freund.

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Erstellt:
7. Juli 2021, 19:20 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 51sec

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