Operettenbühne bezaubert

Operettenbühne bezaubert

Die Operette „Schwarzwaldmädel“ wird in Espelkamp gegeben. Foto: Claudius Schutte

Seit über 20 Jahren gilt die Operettenbühne Wien unter der Leitung von Heinz Hellberg mit ihrem stets erstklassigen österreichischen Solistenensemble als Garant für stilsichere Produktionen mit genau dem Charme, den die Operettenfreunde so lieben. Mit ihren Gastspielen „Im weißen Rössel“, „Die lustige Witwe“, „Die Zirkusprinzessin“ oder „Der Vogelhändler“ sorgten sie auch im Neuen Theater Espelkamp stets für ein volles Haus.

Jetzt ist die Operettenbühne Wien mit einer der beliebtesten Operetten im deutschsprachigen Raum, dem „Schwarzwaldmädel“, erneut zu Gast und wird am Sonntag, 19. Januar, ab 18 Uhr, das Publikum mit dieser spielfreudigen Inszenierung bezaubern.

Melodien wie „Mädle aus dem schwarzen Walde“ und der Walzer „Erklingen zum Tanze die Geigen“ wurden zu unvergänglichen Hits. Nicht umsonst wurde die Operette nach der Uraufführung innerhalb von zehn Jahren fast 6.000 Mal aufgeführt und steht noch heute in der Publikumsgunst ganz oben.

Heftige Turbulenzen im idyllischen Schwarzwalddorf St. Christoph: Der verwitwete Domkapellmeister Blasius Römer bereitet sich auf seinen großen Tag beim diesjährigen Cäcilienfest vor, als Hans und Richard, zwei als Wandermusikanten getarnte Berliner und die eilig nachgereiste Verehrerin Malwine, vor der Hans eigentlich auf der Flucht ist, das Dorf in allerlei amouröse Verwicklungen stürzen!

Die Gefühlsverwirrungen machen auch vor dem alternden Römer nicht halt, als dieser vom Schwarzwaldmädel Bärbele, seiner jungen Magd, einen Dankeskuss für eine geliehene Tracht bekommt. Gewürzt durch die humorig-unpassenden Auftritte des Berliner Kaufmanns Schmußheim, münden schließlich beim Feste alle Liebeswirren in eine fulminante Rauferei.

Eintrittskarten für die Operettenaufführung sind noch erhältlich über die Homepage des Neuen Theaters www.theater-espelkamp.de. Das Theater und die Abendkasse sind ab 17 Uhr geöffnet.