Der „Brass Circle“ will kein normaler Posaunenchor sein. Brass Circle

Der „Brass Circle“ will kein normaler Posaunenchor sein. Brass Circle

Bruchhausen-Vilsen 30.05.2018 Von Die Harke

„Orgelschätze plus“ mit Instrumenten-Probiermeile

Aus Haßbergen ist am Sonntag der „Brass Circle“ dabei / Konzerte in Bücken und Wechold folgen

„Orgelschätze plus“ geht mit der vierten Veranstaltung der Musik-Kultur-Reihe am Sonntag, 3. Juni, in Bruchhausen-Vilsen mit Kaffee, Kuchen, Konzert und „Instrumenten-Probiermeile“ über die Bühne. Um 15 Uhr beginnt der Aktionstag auf dem Kirchplatz, um 17 Uhr gibt es in der St.-Cyriakus-Kirche ein Konzert mit Orgel, Brassband und Kunst in der Kirche. Das Projekt „Orgelschätze plus“ will Genuss für Leib und Seele bieten: nämlich eine musikalische Entdeckungsreise im Kirchenkreis Syke-Hoya, veranstaltet von der Kirchenmusikstiftung des Ev.-luth. Kirchenkreises Syke-Hoya. Organisation und Durchführung des Projekts liegen in den Händen von Kirchenmusiker Dietrich Wimmer aus Bruchhausen-Vilsen.

Die Besucher sind mit dieser Musik-Kultur-Reihe eingeladen, sechs außergewöhnliche Kirchenorgeln aus der Region kennenzulernen. In Vilsen gibt es ab 15 Uhr ein Programm mit Kunstwerken von Wilfried Lehnert aus Stuhr, Kaffee und Kuchen und lokalen Besonderheiten auf dem Kirchplatz in und vor der „Alten Diakoniestation“.

Auf der musikalischen „Probiermeile“ dürfen die Gäste selbst ungewöhnliche Instrumente ausprobieren – sie können versuchen, einem „Helikon“, einer großen Tuba oder einer Barockposaune Töne zu entlocken. Die Besucher sind auch eingeladen, die außergewöhnliche Orgel in der Cyriakus-Kirche, ihre Geschichte, ihre Geheimnisse und Besonderheiten kennenzulernen.

Um 17 Uhr beginnt dann das Konzert, an dem neben der „Königin der Instrumente“ unterschiedliche Ensembles oder einzelne Instrumentalisten aus dem Kirchenkreis mit ihrer jeweils ganz eigenen Klangfarbe beteiligt sind. Am Sonntag in Vilsen wird es die mitreißende Band „Brass Circle“ sein, die kein gewöhnlicher Posaunenchor sein will.

Die zehn Mitglieder treffen sich nicht wöchentlich, sondern nur sporadisch, wenn wieder ein Auftritt ansteht. Dann werden neben dem Choralbuch gerne auch mal Stücke aus der Rock- und Popmusik aufgelegt, und die Bläser zeigen ihr ganzes musikalisches Können.

Aus Nienburg bis Hassel kommen die Mitglieder, die Leiter Andreas Stamer (auf dem Foto mit Waldhorn) bis zu dreimal jährlich um sich schart. Sie bieten am Sonntag die Uraufführung der „Sonate Nr.2 für Posaunenchor und Orgel“ von Hausorganist Dietrich Wimmer.

Die nächsten Termine: am 23. September in der St. Marien-Kirche in Wechold mit dem Vokalchor „Kantorei“ aus Vilsen und am 14. Oktober in der Stiftskirche in Bücken mit den Musikern Stephan Schrader und Sebastian Lauckner am Dulzian.

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Erstellt:
30. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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