Der Schwarzmeer-Kosaken-Chor mit dem weltberühmten Peter Orloff. Manfred Esser

Der Schwarzmeer-Kosaken-Chor mit dem weltberühmten Peter Orloff. Manfred Esser

Nienburg 06.12.2018 Von Die Harke

Orloffs Kosaken erstmals hier

Schwarzmeer-Chor gastiert am 11. Dezember im Nienburger Theater

Peter Orloffs Schwarzmeer-Chor gastiert am Dienstag, 11. Dezember, das erste Mal in Nienburg. Die Zuschauer können sich auf ein ebenso faszinierendes wie berührendes Konzertereignis im Theater auf dem Hornwerk freuen. Die Vorstellung beginnt um 15 Uhr. Herzstück des Konzerts sind neben weltberühmten Klassikern auch die schönsten Kostbarkeiten aus dem reichen Schatz der russischen und ukrainischen Musikliteratur wie „Kalinka“. Es ist eine musikalische Reise durch das schneebedeckte Land mit Romanzen, Geschichten und Balladen von überwältigender Ausdruckskraft, tiefer Melancholie und überschäumendem Temperament. Ein wahres Feuerwerk der Emotionen.

Gegründet vor 80 Jahren, ist der Schwarzmeer-Kosaken-Chor heute einer der erfolgreichsten Chöre weltweit. Peter Orloff begann seine Musiker-Laufbahn einst als jüngster Sänger aller Kosakenchöre der Welt – damals übrigens gemeinsam mit Ivan Rebroff – ohne zu ahnen, dass ihm eine so große Karriere bevorstand. Aus dem kleinen Jungen mit der Aufsehen erregenden Stimme wurde die Schlagerlegende Peter Orloff, der „König der Hitparaden“ mit 19 eigenen Charts-Notierungen und zahlreichen Goldenen Schallplatten. Orloff ist im Jubiläumsjahr 2018 seit 25 Jahren musikalischer Gesamtleiter des Schwarzmeer Kosaken-Chores.

Orloff, der selbst einem berühmten russischen Adelsgeschlecht entstammt, ist Solist des Schwarzmeer-Kosaken-Chores. Hochdekorierte ukrainische und russische Sänger konzertieren unter der Leitung von Peter Orloff in herzlichem Einvernehmen – atemberaubende Tenöre, abgrundtiefe Bässe und als besonderes Highlight eine absolute Rarität, ein männlicher Sopran von der Kiewer Oper. Begleitet wird dieses hochkarätige Ensemble von drei meisterhaften russischen Instrumental-Virtuosen, die nach dem Tode von Ivan Rebroff – quasi als dessen musikalisches Vermächtnis an seinen einstigen Weggefährten und Freund Peter Orloff – hier ihre neue musikalische Heimat gefunden haben.

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Erstellt:
6. Dezember 2018, 21:00 Uhr
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