Blumenniederlegung für Familie Scheurenberg/Paradies an der Mühlenstraße 13 (von links: Christian 
Ippisch, Merle Könemann, Chiara Menze, Wilhelm Fuhrhop, Volker Barg, Heiko Barg, Hannelore Heineking, Werner Tubbesing, Reinhard Schmale, Mark Westermann und Dillon Gniza.) Hoyer

Blumenniederlegung für Familie Scheurenberg/Paradies an der Mühlenstraße 13 (von links: Christian Ippisch, Merle Könemann, Chiara Menze, Wilhelm Fuhrhop, Volker Barg, Heiko Barg, Hannelore Heineking, Werner Tubbesing, Reinhard Schmale, Mark Westermann und Dillon Gniza.) Hoyer

Uchte 21.12.2017 Von Die Harke

Orte des Erinnerns

Stolpersteine in Uchte / Kooperation mit Oberschule ausbauen

In diesen Tagen brachten Schüler und Schülerinnen der Oberschule Uchte unter Leitung von [DATENBANK=6798]Claudia Neuß[/DATENBANK] mit viel Arbeitseifer die Stolpersteine wieder auf Hochglanz. Anschließend legten sie Rosen im Gedenken an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus an den Stolpersteinen nieder. Mit dabei waren Vertreter der Initiative Stolpersteine und der Gemeinde Uchte. Diese Kooperation zwischen dem [DATENBANK=2355]Bürger- und Kulturverein Uchte[/DATENBANK] und der [DATENBANK=625]Oberschule Uchte[/DATENBANK] soll auch weiterhin im Rahmen des Projektes „Schule ohne Rassismus“ gepflegt werden. Seit einem halben Jahr sind die Uchter Stolpersteine, wiederum durch Schüler der Oberschule unter Leitung von Silke Wiehe, eingepflegt in die App „Stolperstein-guide“, die im App-Store für Android und iOS geladen werden kann, aber auch im Internet unter www.stolperstein-guide.de.

Neben Kurzinformationen zu den deportierten jüdischen Mitbürgern sind darin auch Fotos und Videos zu finden. Zudem ist es möglich, sich vor Ort in Uchte von der App auf den Spuren der Stolpersteine führen zu lassen. Eine Einbindung in den Geschichts- und Religionsunterricht ist damit digital und mobil möglich. Zusätzlich wird von der Oberschule Uchte noch eine Kooperation bezüglich des jüdischen Friedhofs in unmittelbarer Nähe des Schulgeländes angestrebt, der auch wieder stärker in den gesellschaftlichen Fokus gerückt werden soll.

All diesen Aktionen gemein ist das Bemühen um die Erinnerung an ehemalige, geachtete Mitbürger, die jahrzehntelang in Vergessenheit geraten waren.

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Erstellt:
21. Dezember 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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