11.12.2019 Von Alan Smithee

Parkett pflegen und reinigen – so geht es richtig

Viele Menschen lassen sich einen Parkettboden in ihrer Wohnung verlegen. Ein solcher Bodenbelag bietet auch viele Vorteile.

Er wirkt besonders edel, hält sehr lange und verbessert unter Umständen sogar das Raumklima. Sofern das Parkett immer richtig gereinigt und gepflegt wird, sieht der Fußboden auch nach vielen Jahren noch wie neu aus. Was es dabei zu beachten gibt, wird nachfolgend näher beschrieben.

Das Parkett täglich reinigen

Die tägliche Reinigung des Parketts ist nicht besonders aufwendig. In den meisten Fällen reicht es aus, den Schmutz mit einem Besen zu beseitigen. Zur Reinigung eignet sich auch ein Wischmopp sehr gut, der mit einem trockenen Mikrofasertuch bestückt ist. Etwas einfacher gelingt es jedoch mit einem Staubsauger, der mit einer geeigneten Parkettdüse versehen ist. Mit dem Staubsauger sollte jedoch behutsam gearbeitet werden, damit nicht versehentlich Kratzer auf dem Parkettboden entstehen.

Es können aber auch hartnäckige oder feuchte Verunreinigungen entstehen, die sich mit einem Besen oder mit einem Staubsauger nicht mehr beseitigen lassen. In dem Fall ist die Reinigung mit einem angefeuchteten Tuch mit einem Spritzer Essig eine gute Möglichkeit, den Schmutz zu beseitigen. Dabei sollte aber nicht zu viel Wasser aufgetragen werden, weil sonst das Holz aufquillt. Nach der feuchten Reinigung sollte der feuchte Bereich sofort wieder trocken gerieben werden.

Das Parkett richtig pflegen

Neben dem unbehandelten Parkett gibt es geöltes und mit Lack versiegeltes Parkett. Auf dem versiegelten Parkett können aber auch Schäden auftreten. Diese können beispielsweise durch das Rücken von Möbelstücken verursacht werden. Manchmal entstehen kleinere Kratzer aber auch dann, wenn der Parkettboden mit stark verschmutzten Schuhen betreten wird. Kleinere Kratzer lassen sich manchmal mit einer Möbelpolitur wieder wegpolieren. Für größere Kratzer gibt es im Fachhandel spezielle Reparatursets. Darin enthalten sind sämtliche Teile, die für eine Reparatur des Parketts erforderlich sind.

Die Anwendung ist jedoch immer etwas umständlich. Zudem ist es für die meisten Laien nicht immer ersichtlich, wie bei einer Reparatur vorgegangen werden muss. Daher ist es bei solchen Problemen meistens die bessere Wahl, ein Unternehmen für Parkettpflege zu beauftragen. Den Profis stehen weitaus bessere Möglichkeiten der Reparatur zur Verfügung.

Kleinere Ausbesserungen bei einem geölten Parkett können vielleicht auch in Eigenregie durchgeführt werden. Wird vielleicht mit einem Bürostuhl mehrfach über den Parkettboden gerollt, entstehen unschöne Riefen. Diese lassen sich recht einfach mit einem speziellen Öl zur Parkettpflege wieder beseitigen.

Stark verschlissenes Parkett wieder aufbereiten

Manchmal wird ein Parkettboden vorgefunden, der schon seit vielen Jahren nicht mehr richtig gepflegt wurde. Dieses Problem ist oftmals bei Häusern oder Wohnungen der Fall, die viele Jahre unbewohnt waren. Schmutz, Feuchtigkeit und viele weitere negative Einflüsse hinterlassen ihre Spuren am Parkett. Aber auch das ist kein Grund, den kompletten Bodenbelag zu erneuern. Das Parkett ist wahrscheinlich der einzige Bodenbelag, der sich wieder perfekt aufbereiten lässt.

Es gibt viele Unternehmen, die sich auf diese Arbeit spezialisiert haben. Zur Aufbereitung des Parketts sind folgende Arbeiten erforderlich:

  • Abschleifen
  • Schäden ausbessern
  • Ölen oder Lackieren
  • Polieren

Mit einer speziellen Parkettschleifmaschine wird eine Schicht von etwa 0,5 Millimeter Stärke vom Parkett abgeschliffen. Falls dann weitere Schäden, wie beispielsweise Risse oder Ähnliches sichtbar werden, können diese mit einer Mischung aus Holzkitt und Sägespänen wieder verschlossen werden. Zum Schluss erfolgt das Ölen oder das vollständige Versiegeln mit Lack. Da das Parkett zumeist eine Stärke von vier bis sechs Millimeter aufweist, kann es mehrfach abgeschliffen und auf diese Weise wieder aufbereitet werden.

Fazit

Das Parkett richtig zu reinigen und zu pflegen, ist überhaupt kein Problem. Gewöhnen sich die Bewohner dann auch noch an, das Parkett nicht mit Straßenschuhen zu betreten, dann entstehen auch kaum noch hartnäckige Verschmutzungen oder Kratzer an der Oberfläche. Falls doch welche vorhanden sind, hilft ein professionelles Unternehmen für Parkettpflege.

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Erstellt:
11. Dezember 2019, 07:55 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 53sec

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