Paula Beer spielt in Christian Petzolds «Undine» die Hauptrolle. Foto: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa

Paula Beer spielt in Christian Petzolds «Undine» die Hauptrolle. Foto: Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa

Berlin 23.02.2020 Von Deutsche Presse-Agentur

Party-Marathon auf der Berlinale

Partys, Empfänge und noch mehr Blitzlichtgewitter als sonst - es wird gefeiert am ersten Berlinale-Wochenende. Das hat Tradition, und auch in diesem Jahr drängelten sich die Promis an den roten Teppichen, gaben Interviews oder schrieben Autogramme für die Fans.

Ob Paula Beer, Elyas M'Barek, Heike Makatsch, Jella Haase, Daniel Brühl, Anna Maria Mühe, Veronica Ferres oder Wotan Wilke Möhring - bei den diversen Veranstaltungen im Berlinale-Party-Umkreis war die Promidichte entsprechend groß. Ins Hotel Ritz-Carlton am Potsdamer Platz kamen die Gäste zum Empfang des Medienboards Berlin-Brandenburg. Schauspielerin Almila Bagriacik („4 Blocks“) setzte mit ihrem T-Shirt ein Zeichen - darauf war „#stopracism #hanau“ zu lesen. Ein Blick auf das kulinarische Angebot: Im Ritz-Carlton unterhielten sich die Gäste am Samstag zwischen Sektgläsern und Asianudeln. Das Buffet? Weitgehend vegetarisch. Ein wenig Fisch gab es doch. Vegan wurde dagegen bei der „Place to B“-Party der „Bild“-Zeitung im Restaurant Borchardt aufgetischt. Zur Wahl standen vegane Burger, Erbsensuppe, Avocadocreme oder mit Quinoa gefüllte Ravioli. Dort war das Motto „Berlinale meets Garden of Eden“. Etliche Gäste, die über den diesmal pflanzengrünen Teppich schritten, waren entsprechend gekleidet - samt Apfel oder Schlange als Accessoire. Den Auftritt des Abends hatte Singer-Songwriter Nico Santos, der unter anderem seinen Hit „Rooftop“ zum Besten gab. Auch in diesem Jahr ist Durchhaltevermögen gefragt, schließlich bedeutet Berlinale für viele auch Party-Marathon. Bereits am Freitag hatten die Promis bei der „Bunte Festival Night“ in der italienischen Botschaft den Berlinale-Auftakt gefeiert. Schauspieler Florian David Fitz braucht nach der Berlinale vor allem eines: „Ich habe nach der Berlinale oft so nen Menschenkater. Ich brauche dann so zwei Tage Pause, dann geht's wieder“, räumte er auf dem Medienboard-Empfang ein. Und sein Kollege Daniel Brühl sagte: „Ich brauche nach der Berlinale ein Kontrastprogramm. Pause. Lesen. Keine Handyfotos machen. Am besten Handy ganz ausmachen.“Mitteilungen der Filmfestspiele Berlinale bei Twitter Festival bei Facebook Programm der 70. Berlinale

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Erstellt:
23. Februar 2020, 12:18 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 15sec

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