Cattareya Paschke sorgte bei den Landesmeisterschaften in Lüneburg für Furore.Foto: Reichstein

Cattareya Paschke sorgte bei den Landesmeisterschaften in Lüneburg für Furore. Foto: Reichstein

Lüneburg 12.12.2019 Von Die Harke

Paschke fährt zur „Norddeutschen“

Badminton: MTV Nienburg stellt bei Landesmeisterschaft O19 in Lüneburg vier Starter

Der MTV Nienburg nahm mit insgesamt vier Badminton-Taleten an der Landesmeisterschaft O19 in Lüneburg teil. Maximilian Farnung, Celine Molitor, Sina Wille und Cattareya Paschke hatten sich durch ihre guten Ergebnisse auf der Bezirksmeisterschaft in der heimischen Altstadthalle für dieses Saison-Highlight qualifiziert.

Der erste Turniertag startete mit dem Mixed. Maximilian Farnung/Celine Molitor, Sina Wille an der Seite von Enrico Jakobi (Brietlingen) sowie Cattareya Paschke mit ihrem zugelosten Partner Peter Thiele (Gifhorn) traten in der Vorrunde an.

Wille/Jakobi verlor bereits in der ersten Runde im dritten Satz gegen Engel/Schindler. Dafür sorgte die erst 15-jährige Cattareya Paschke für Furore, sie schaltete zusammen mit Peter Thiele die an acht gesetzte Lüneburger Paarung Mohrmann/Henselek in zwei Sätzen aus.

Auch in Runde zwei spielten die beiden stark auf, setzten sich in drei Sätzen gegen Schulte/Frese (Veldhausen/Schüttorf) durch und standen damit im Viertelfinale.

Dort war dann allerdings gegen die späteren Sieger Papendorf/Tornow (beide Gifhorn) Endstation. Mit ihrem Einzug unter die besten acht Teams sicherte sich die junge Nienburgerin bei ihrem ersten Auftritt bei einer Landesmeisterschaft sensationell die Fahrkarte zur Norddeutschen im Januar.

Die Gifhorner wurden auch Farnung/Molitor in Runde zwei zum Verhängnis. Obwohl Maximilian und Celine lange gut mitspielten, mussten sie am Ende ihren Gegnern zum Sieg gratulieren.

Auch im Einzel zeigte Cattareya Paschke eine starke Leistung, denn immerhin stand sie gegen die Nummer drei der Setzliste, Michelle Beecken (Harkenbleck), kurz vor einem Satzgewinn. Für Farnung war in der ersten Runde des Einzels bereits Schluss.

Obwohl er sich nach Kräften wehrte, setzte sich am Ende sein Gegner im dritten Satz durch. Ein ähnliches Schicksal ereilte Sina Wille. Auch sie musste in ihrem Auftaktmatch die Segel streichen. Etwas besser lief es bei Celine Molitor. Sie überstand immerhin die erste Runde, schied aber anschließend gegen die Nummer Sieben der Setzliste aus.

Am zweiten Tag des Turniers hatten Molitor und Paschke etwas Pech mit der Doppel-Auslosung. Sie trafen in ihrem Auftaktmatch auf die Paarung Schindler/Neubacher und unterlagen trotz guter Vorstellung. Einziger Trost: Ihre Gegnerinnen schalteten anschließend auch die topgesetzte Paarung aus und standen damit im Halbfinale.

Obwohl bei diesem Turnier keine Medaillen für den MTV heraussprangen, gewannen doch nahezu alle Nienburger mindestens eine Begegnung.

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Erstellt:
12. Dezember 2019, 07:10 Uhr
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