An den Berufsbildenden Schulen Nienburg fand kürzlich wieder der Medienparcours statt. BBS NIenburg

An den Berufsbildenden Schulen Nienburg fand kürzlich wieder der Medienparcours statt. BBS NIenburg

Nienburg 23.02.2017 Von Die Harke

Per WhatsApp eine Beziehung beenden?

Medienparcours an den BBS zum Thema „Sicherheit im Umgang mit Internet und Handy“

An den [DATENBANK=1231]Berufsbildenden Schulen (BBS) Nienburg[/DATENBANK] fand kürzlich wieder der Medienparcours statt. Hierbei handelt es sich nach Agaben der Schule um einen Stationen-Durchlauf, der an sechs methodisch interessant gestalteten „Inseln“ unterschiedliche Themen rund um die Sicherheit im Internet und am Handy mit den Besuchern diskutiert. 60 Schülerinnen und Schüler pro Durchlauf wurden in sechs Gruppen aufgeteilt und gingen zunächst durch ein „Tor der Entscheidung“, in welchem sie zur Aussage „Ich kann eine Woche ohne Handy leben!“ Stellung nehmen sollten. Danach ging es an die einzelnen Stationen.

Rechtliche Fragen zu neuen Medien

An der Station „§ im Netz“ sollten die Besucher in einem „1,2 oder 3“ –Spiel Antworten auf mit den neuen Medien im Zusammenhang stehende rechtliche Fragen finden. Rechtliche Grau- oder Tabuzonen sollten genauso wie die eigenen Rechte ins Bewusstsein der Teilnehmer gelangen und der faire Umgang mit Daten im Netz wurde diskutiert. Die Gestaltung der Station erfolgte vom Fachdienst Jugendarbeit und Sport des Landkreises, vertreten durch die Sozialpädagogin Simone Sommerfeld.

Die Themeninsel „Cyber Gewalt ?!“ vom Kreisjugendring Nienburg, vertreten durch die Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin Jana Jüttner, informierte über alltägliche Vorkommnisse in Chats, bei WhatsApp oder im Internet, die von den Jugendlichen anschließend bewertet werden sollten. „Wo hört der Spaß auf und wo fängt Cyber-Gewalt an?“ lautete eine der die gemeinsamen Überlegungen anleitende Fragestellung.

An der Station „Rechtsextremismus im Netz“, durchgeführt vom [DATENBANK=147]WABE[/DATENBANK], wurden Informationen zu rechtsextremen Internetseiten dargeboten und mit den Schülerinnen und Schülern besprochen. Das Ziel bestand darin, Strategien von „braunen“ Gruppierungen darzustellen, Gefahren aufzuzeigen, und Mechanismen dieser Gruppen zu bewerten.

„Ist es okay, per WhatsApp eine Beziehung zu beenden?“

Im Bereich „Dos and Don‘ts im Internet“ sollten die Schülerinnen und Schüler einordnen, was im Internet aus sozialer Sicht angemessen ist und was eher nicht. „Ist es okay, per WhatsApp eine Beziehung zu beenden?“ und andere Fragestellungen wurden von [DATENBANK=2904]Stefanie Balzer[/DATENBANK] vom Fachdienst Jugendarbeit und Sport mit den Schülerinnen und Schülern diskutiert. Ihre Kollegin Madlien Horlbeck leitete die Besucher anhand der Vorstellung eines kritischen Rap-Songs an, über ihr eigenes Online- und Handy-Verhalten ins Gespräch zu kommen.

Schließlich erklärte [DATENBANK=2905]Axel Grünvogel[/DATENBANK] von der Polizei Nienburg an seiner Station „Passwörter und Datensicherheit“ den interessierten Besuchern, worauf bei der Erstellung sicherer Passwörter zu achten sei und welche Geheimnisse und Gefahren im Internet aus polizeilicher Perspektive vorherrschen würden.

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Erstellt:
23. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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