Michael Gonzalez, Peter Rüter und Rainer Sperlich sammelte viele Eiindrücke beinden Cyclassics in Hamburg. Sperlich

Michael Gonzalez, Peter Rüter und Rainer Sperlich sammelte viele Eiindrücke beinden Cyclassics in Hamburg. Sperlich

Hamburg 31.08.2019 Von Die Harke

Perfekter Renntag

Dabei beim größten Radrennen Europas: Nienburger Trio bestreitet Cyclassics in Hamburg

In Hamburg fanden die 24. EuroEyes Cyclassics statt. Die Cyclassics sind das größte Radrennen Europas, bei denen im Rahmen des UCI Profirennens mit den Stars der Tour de France auch 18 000 Amateure aller Leistungs- und Altersgruppen an Start gehen, um im professionellen Rahmen ihre Leistungsfähigkeit zu testen. In diesem Jahr gingen mit Michael Gonzalez, Peter Rüter und Rainer Sperlich auch drei Mitglieder der Holtorfer SV an den Start. „Die Idee zur Teilnahme ist in den vergangenen Monaten gereift“, erklärt Sperlich. „Wir sind schon seit gut eineinhalb Jahren ein-, zweimal pro Woche regelmäßig mit den Rennrädern im Landkreis unterwegs gewesen.“ Die Distanzen wurden länger und die Geschwindigkeit steigerte sich von Monat zu Monat. Gonzalez, der vor Jahren schon einige Radrennen absolviert hatte, warf irgendwann die Idee in den Raum „und so beschlossen wir, 2019 in Hamburg zu starten“.

Von da an wurden die Trainingsstrecken spezieller ausgewählt, Distanzen weiter verlängert und – ganz wichtig – die Wetterapp regelmäßig konsultiert.

Dann war es da, das Rennwochenende. Das Trio hattefür die 100-Kilometer-Distanz gemeldet, das ambitionierteZiel war, diese Strecke unter drei Stunden zu bewältigen. „Wir peilten also einen Schnitt von 34 km/h an, den wir auf den Trainingsfahrten über solch eine Distanz bisher noch nie erreicht hatten“, sagt Sperlich

Vorab: Es wurde der perfekte Renntag! Morgens um halb fünf Abfahrt in Nienburg. Gonzalez hatte einen Bulli organisiert, die Autobahn war leergefegt. Ankunft in Hamburg. Parkplatz mitten in der City gefunden. Kostenfrei, 600 Meter vom Start und 200 Meter vom Ziel entfernt. Dixi, Bäcker und McDonald‘s direkt vor der Nase. Wetter: 30 Grad, strahlender Sonnenschein. Läuft! Sperlich: „Um acht Uhr sind wir dann in Richtung Start gebummelt und um neun Uhr ging es dann tatsächlich los. Aufgeregt wie beim ersten Mal sind wir die ersten zehn Kilometer gemeinsam durch Hamburg gerollt, bevor sich dann die diversen Gruppen mit den unterschiedlichen Geschwindigkeiten gefunden und sortiert hatten.“

Es war schon gewöhnungsbedürftig in einer großen Gruppe eng an eng mit bis zu 40 Stundenkilometern dem anfangs ständig abzweigenden Kurs sicher zu folgen. Vorbei an tausenden Zuschauern, auch an Krankenwagen und gestürzten Sportlern, über breite gesperrte Straßen und wieder hinein nach Hamburg in den traumhaften Zieleinlauf. Sperlich: „Für uns war es ein tolles Event und ganz sicher nicht unsere letzten Cyclassics.“ Auch wenn es für die drei Athleten Nebensache war: Alle haben die gesteckten Ziele erreich – Rüter mit einem Schnitt von 35.02 Stundenkilometern, Gonzalez mit 36.37 und Sperlich mit 37.61. Damit blieben sie unerwartet deutlich unter der Drei-Stunden-Marke.

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Erstellt:
31. August 2019, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 21sec

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