Holtorf 08.07.2019 Von Die Harke

„Planungen für Nordumgehung müssen zügig vorangehen“

Holtorfer CDU-Ortsratsfraktion erfreut über Wiederaufnahme der Planungsarbeiten zur Verlegung der B215

Die Holtorfer CDU-Ortsratsfraktion ist erfreut über die Wiederaufnahme der Planungsarbeiten zur Verlegung der B 215 zwischen Nienburg und Rohrsen.Marcus Veil, stellvertretender Ortsbürgermeister und Fraktionsvorsitzender, ist von der Arbeit der Niedersächischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr begeistert: „Wir haben das Thema Anfang 2016 wieder aufgenommen und das Projekt wurde unter anderem mit Hilfe des Bundestagsabgeordneten Maik Beermann und des Landtagsabgeordneten Frank Schmädeke in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans eingestuft. Dass die Trasse für die Umgehungsstraße bereits feststeht, ist ein Glücksfall und spart Zeit“, so Veil.

„Auch dass die Bürgerinnen und Bürger bereits jetzt durch die Landesbehörde mit ins Boot geholt werden, um Anregungen, Kritik und Hinweise in dieser frühen Phase einbringen zu können, kann nur von Vorteil sein“, sagen Bernd Bade und Frido Dieckmann.

In einer Pressemitteilung der Holtorfer CDU-Ortsratsfraktion heißt es: „Natürlich gab es bei der Veranstaltung am 3. Juli in der TKW-Halle auch Kritik und Ängste von den Bürgerinnen und Bürgern. So können die Anregungen und Hinweise aber frühzeitig abgearbeitet werden.

Wir nehmen die Kritik, insbesondere der Erichshagener Bürgerinnen und Bürger, sehr ernst, da kaum jemand eine neue Straße vor die Nase gesetzt haben möchte. Wir sagen aber auch, dass der Bau der Umgehungsstraße kommen muss und wird. Die Straße hat im Verkehrswegeplan den höchsten Kosten-/Nutzen-Faktor erreicht. Wir denken, nachdem sich die erste Aufregung gelegt hat, werden auch die Kritiker von dem Projekt überzeugt sein“, schreibt die CDU-Ortsratsfraktion.

„Wir haben ja auch einen Wählerauftrag, so Bade: „Mehr als 4.000 Bürgerinnen und Bürger sind in unserem Ortsteil von den über 17.000 Kfz, die jeden Tag über die Verdener Landstraße fahren, betroffen. Der Großteil der Holtorfer Bevölkerung wünscht sich den Baubeginn lieber heute als morgen.“

Dazu komme das Thema der auswärtigen Autofahrer, die die Holtorfer Nebenstraßen belasten. „Aber irgendwo müssen die Autos ja hin“, sagt Dieckmann, der in der letzten Ortsratssitzung beantragt hatte, die Straße „Wilhelmshöhe“ für den Pkw-Verkehr freizugeben.

Die beiden Fraktionsmitarbeiter Sabrina Eickhoff und Thorben Buchholz berichten von täglichen Staus „von Kreisel zu Kreisel“ auf der Verdener Landstraße zu Stoßzeiten.

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Es ist, insbesondere für den Verkehr aus den Seitenstraßen, wirklich nicht mehr zumutbar; auch Rettungsfahrzeuge können dann teilweise nicht mit der notwendigen Geschwindigkeit fahren. Jeder, der den Bereich rund um die Verdener Landstraße nutzen muss, wird erleichtert sein, wenn dort nach Fertigstellung der Nordumgehung erheblich weniger Kfz fahren.

Letztendlich wird die Straße gebaut Die CDU-Fraktion hofft auf das optimalste Ergebnis, nämlich den Baubeginn in 2025 und die Fertigstellung im Jahr 2027 zum Wohle aller Verkehrsteilnehmer. Mit dem Wissen im Hinterkopf lässt sich der derzeitige Verkehr vielleicht ein bisschen besser ertragen“, so die CDU-Ortsratsfraktion abschließend.

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Erstellt:
8. Juli 2019, 23:04 Uhr
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