Die Polizei hat einen 21-Jährigen gefasst, der eine Tankstelle in Schnathorst überfallen haben soll. Foto: Picture-Factory / Fotolia

Die Polizei hat einen 21-Jährigen gefasst, der eine Tankstelle in Schnathorst überfallen haben soll. Foto: Picture-Factory / Fotolia

Schnathorst 27.12.2019 Von Die Harke

Polizei fasst Tankstellenräuber

21-Jähriger gesteht Tat / Waffen gefunden, Beute bereits ausgegeben

Ein 21 Jahre alter Mann soll kurz vor Weihnachten eine Tankstelle in Schnathorst überfallen haben. Der Lübbecke habe die Tat gestanden, teilte die Polizei Minden-Lübbecke mit. Den entscheidenden Hinweis zur Klärung lieferte ein besonders aufmerksamer Autofahrer.

Dank dieser Beobachtung konnten die Ermittler am Montag, 23. Dezember, den mutmaßlichen Räuber in Lübbecke vorläufig festnehmen. Bei seiner Vernehmung gab der junge Mann zu, den Überfall mit einem Komplizen verübt zu haben. Der 21-Jährige ist bisher nicht einschlägig polizeibekannt, teilte die Polizei weiter mit.

Die von den Räubern bei dem Überfall benutzten Waffen konnten die Ermittler sicherstellen. Dabei handelte es sich um eine Schreckschusspistole und eine Machete. Der 21-Jährige gab an, aus Geldnot gehandelt zu haben. Seinen Teil der Beute hätte er bereits ausgegeben, so der junge Mann weiter.

Da der 21-Jährige die Tat einräumte und keine Haftgründe vorlagen, wurde er in Absprache mit der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß gesetzt. Bei den Ermittlungen ergaben sich mittlerweile auch Hinweise auf den Komplizen des 21-Jährigen. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Das Duo war am Abend zum Geschäftsschluss um kurz vor 21 Uhr in der Tankstelle an der Mindener Straße aufgetaucht. Dabei erbeuteten die Männer Geld und einige Stangen Zigaretten. Die allein anwesende 39-jährige Angestellte blieb unverletzt. Wie jetzt bekannt, flüchteten die Männer anschließend mit einem Pkw, den sie in einer Nebenstraße abgestellt hatten.

Einen Zusammenhang mit den in der jüngsten Vergangenheit verübten Überfällen auf Lebensmittelmärkte in Hüllhorst, Rahden, Hille und Porta Westfalica sieht die Polizei nach dem derzeitigen Ermittlungsstand nicht.

Zum Artikel

Erstellt:
27. Dezember 2019, 16:13 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 48sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.