Polizei startet Kampagne „Tippen tötet“

Polizei startet Kampagne „Tippen tötet“

Die Banner sollen zur Wachsamkeit aufrufen. Foto: Polizei

Einigen sind sie möglicherweise schon aufgefallen: Bereits seit Montag wurden in Nienburg an unterschiedlichen Punkten im Stadtgebiet große Banner angebracht. Auf diesen finden sich Rechenbeispiele, die die Gefahr der Nutzung elektronischer Geräte im Straßenverkehr mit dem Slogan "Tippen tötet" aufzeigen.

Die Werbebanner stammen aus einer Präventionskampagne der Landesverkehrswacht und wurden der Polizei Nienburg von der Verkehrswacht Nienburg auf Anfrage für Zwecke der Verkehrssicherheitsarbeit zur Verfügung gestellt.

Die Banner sind an der Fußgängerbrücke am Nordertorstriftweg Richtung stadteinwärts, in der Innenstadt im Bereich des Spargelbrunnens sowie an der Kreuzung Berliner Ring/Nordertorstriftweg zu finden. Sie richten sich an Fußgänger, Radfahrende sowie Kraftfahrzeugführende und sollen zur Wachsamkeit aufrufen: Im öffentlichen Verkehrsraum gehören die "Köpfe hoch".

"Trotz erhöhter Bußgelder und wiederkehrender Kontrollaktionen bedienen noch immer zu viele Kraftfahrzeugführend und Radfahrende während der Fahrt ihr Mobiltelefon. Gemeinsam mit dem ADFC und der Verkehrswacht wollen wir erneut darauf hinweisen, dass die Handynutzung und die damit einhergehende Ablenkung während der Teilnahme im öffentlichen Verkehrsraum zu den Hauptunfallursachen zählt und schwere Folgen nach sich ziehen kann", so Werner Müller vom Sachgebiet Verkehr der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg.

Aktionen am 4.,5. und 6. Mai im Stadtgebiet

Wer am 4. Mai nachmittags mit seinem Fahrzeug an der Kreuzung Berliner Ring/Hannoversche Straße bei Rotlicht halten muss, wird eine ganz besondere Aktion miterleben dürfen. Polizei, Verkehrswacht und ADFC werden mit Rucksäcken, an deren Rückseite ebenfalls die Plakate mit den Rechenbeispielen angebracht sind, bei Fußgängergrün auf die Fahrbahn treten und auf die Gefahr der Handynutzung im Straßenverkehr aufmerksam machen.

Am 5. Mai wird die Aktion zudem an der Arbeitsamtkreuzung und am 6. Mai an der Kreuzung Nordertorstriftweg/Berliner Ring stattfinden.

Für Gespräche, natürlich unter Beachtung der Hygieneregeln, stehen dann zudem Tobias Büsing, der Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion, sowie Werner Müller zur Verfügung.

Die Präventionsaktion läutet zugleich die bundesweite Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben" ein, die am 5. Mai unter dem Titel "Radfahrende im Blick" stattfindet, und auch in Nienburg umgesetzt wird. Die Polizei Nienburg widmet sich an diesem Tag der Verkehrssicherheit für Radfahrende.