Eine Kontrollstelle bei Stolzenau. Polizeipresse

Eine Kontrollstelle bei Stolzenau. Polizeipresse

Nienburg/Stolzenau 29.10.2018 Von Polizeipresse

Polizei zieht Bilanz

In der vergangenen Woche, vom 22. Oktober bis zum 28. Oktober, führten die Polizeidienststellen in Stolzenau und in Nienburg Verkehrssicherheitswochen durch.

Beide Aktionen waren zuvor in den Medien angekündigt worden. Das

Polizeikommissariat in Stolzenau hatte sich vorgenommen, unter der Zielsetzung der Verkehrssicherheitsinitiative, die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu verringern. Dabei stand die Überwachung der Hauptunfallursachen Alkohol - Drogenbeeinflussung sowie Verstöße gegen Gurtnutzungspflicht im besonderen Fokus.

Auch Aufklärungsarbeit wurde geleistet. An einer örtlichen Schule führte das Präventionsteam eine übergreifende Präventionsveranstaltung durch. Unterstützung erhielten die Beamten des Kommissariates bei den Kontrollen zeitweise durch Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei.

Zwei Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, 13 Gurtpflichtverstöße sowie 56 Verwarnungen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen unterschiedlichsten Fehlverhaltens sind die Bilanz der Stolzenauer Verkehrssicherheitswoche.

Ein etwas anderer Schwerpunkt wurde in Nienburg verfolgt. Hier standen "nichtangepasste Geschwindigkeit und Ablenkung durch Handys" im besonderen Fokus der eingesetzten Beamten. Auch in Nienburg erhielten die einheimischen Polizeibeamten tatkräftige Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei. Bei den ganzheitlich angelegten Kontrollen geriet gleich am Montag ein 15-jähriger ins Netz der Polizei, als er beim Erwerb von Marihuana beobachtet wurde.

Beim Geschwindigkeitsmessen mit der Laserpistole übertraten insgesamt 71 Fahrer die zulässige Geschwindigkeit und wurden in 46 Fällen verwarnt, in 25 Fällen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt, davon sechs verbunden mit einem Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten. Die dabei ermittelte Höchstgeschwindigkeit betrug 101 km/h innerhalb einer geschlossenen Ortschaft.

22 mal telefonierten Fahrer mit ihrem Handy ohne geeignete Freisprecheinrichtung, 11 Sicherheitsgurte waren nicht angelegt und vier weitere Verstöße gegen andere Verkehrsvorschriften wurden missachtet.

Bei den Kontrollen stand auch hier die Aufklärung der betroffenen Verkehrsteilnehmer im Vordergrund, wobei auch themenbezogenes Informations- und Präventionsmaterial ausgehändigt wurde. Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen werden auch außerhalb der Verkehrssicherheitswochen in der gesamten Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg durchgeführt.

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Erstellt:
29. Oktober 2018, 12:53 Uhr
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