Polizeipresse Petair / Fotolia

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Stolzenau 08.09.2017 Von Polizeipresse

Polizei zieht Bilanz zur Verkehrssicherheitswoche

Die Verkehrssicherheitswoche des Polizeikommissariates Stolzenau wurde am späten Freitagnachmittag beendet. Von Montag bis Freitag hatten die Beamtinnen und Beamte der Dienststelle mit Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen der Hannoveraner Bereitschaftspolizei sowie eines Radarwagens des Landkreises Nienburg ein besonderes Augenmerk auf die Verkehrsverstöße gerichtet, die zu den Hauptunfallursachen gezählt werden.

Im Rahmen der Verkehrssicherheitsinitiative 2020 (VSI 2020) will Niedersachsen erreichen, dass die schweren Folgen bei Verkehrsunfällen drastisch verringert werden. Dazu wurden an den fünf Tagen in fast allen Bereichen des Zuständigkeitsbezirks gezielt die Geschwindigkeit, Gurtanlegepflicht sowie Handynutzung überwacht. Zur Statistik:

  • 2 Strafanzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis
  • 2 Anzeigen wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss
  • 3 Anzeigen wegen Nichtbeachten des Überholverbotes
  • 4 Fälle von Überziehung der Termins zur Hauptuntersuchung
  • 25 Anzeigen wurden wegen verbotener Handynutzung angefertigt
  • 46 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstoßes gegen die Gurtpflicht
  • 534 Geschwindigkeitsverstöße registrierten die Messteams inklusive des Messfahrzeugs des Landkreises.
  • 182 km/h betrug der höchste Geschwindigkeitsverstoß, glücklicherweise außerhalb geschlossener Ortschaften. Bei mehr als 70 km/h Überschreitung erwartet den Raser ein Bußgeld von 600 EUR, 2 Punkte und drei Monate Fahrverbot.
  • 28 Anzeigen wegen verschiedener einzelner anderer Verstöße kamen hinzu.

Mit dem Ende der Verkehrssicherheitswoche werden natürlich nicht die ständigen Verkehrskontrollen in Stolzenau und dem gesamten Landkreis beendet. Das Ergebnis zeigt, dass noch sehr viel Aufklärungsarbeit geleistet werden muss. Der Leiter des Polizeikommissariates Stolzenau, [DATENBANK=2319]Frank Münch[/DATENBANK], bedankte sich abschließend ausdrücklich für das hohe Engagement und die Einsatzbereitschaft der eigenen Mitarbeiter und ganz besonders in Richtung der Unterstützungskräfte aus Hannover.

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Erstellt:
8. September 2017, 18:32 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 45sec

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