Der Frühjahrsmarkt auf dem Nienburger Schloßplatz 2016. Seit 2007 ist der Markt wieder in der Innenstadt beheimatet. Foto: Archiv

Der Frühjahrsmarkt auf dem Nienburger Schloßplatz 2016. Seit 2007 ist der Markt wieder in der Innenstadt beheimatet. Foto: Archiv

Landkreis 09.04.2021 Von Mara Kakoschke, Von Helge Nußbaum

Polyp erobert den Schloßplatz zurück

Die 400-jährige Geschichte der Nienburger Jahrmärkte wird schon zum zweiten Mal von Corona ausgebremst

Aufgrund der Corona-Pandemie fällt der Frühjahrsmarkt, der traditionell immer Anfang April stattfindet, nun zum zweiten Mal in Folge aus. Vor 71 Jahren, im Frühjahr 1950, sah das überall in Deutschland noch ganz anders aus. Zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg wurden wieder Jahrmärkte gefeiert – auch in Nienburg.

Die Markt-Tradition gibt es jedoch schon weitaus länger: Im Nienburger Stadtarchiv findet sich der erste Eintrag zu einem Jahrmarkt vor über 400 Jahren, am 15. Februar 1621, wieder. Im elften „Historischen Freitag“ blickt DIE HARKE auf die Ursprünge des bunten Treibens zurück.

Die Anfänge der heutigen Jahrmärkte

Im Mittelalter gehörten Jahrmärkte zu den wichtigsten jährlichen Ereignissen in den sich immer mehr politisch verselbstständigenden Städten. Das dazu notwendige Recht, einen Jahrmarkt auszurichten, wurde meistens vom Kaiser, König, Grafen oder sonstigen Landesherrn an einen Ort – oft im Rahmen des Stadtrechts – verliehen. Zu den Jahrmärkten reisten häufig auch Schausteller des fahrenden Volkes an: Gaukler, Wahrsager, Quacksalber oder Musikanten fanden sich in den stetig wachsenden Städten ein.

150 Jahre HARKE: Frühjahrsmarkt

Die 400-jährige Geschichte der Nienburger Jahrmärkte wird schon zum zweiten Mal von Corona ausgebremst. Im Rahmen des "Historischen Freitags“ blicken wir auf die Ursprünge des bunten Treibens zurück.

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150 Jahre HARKE: Frühjahrsmarkt
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Artisten und Jongleure traten auf, es wurden außergewöhnliche Menschen, Tiere und Objekte präsentiert oder Theaterstücke aufgeführt. Oft werden Jahrmärkte auch als Kirmes oder Rummel bezeichnet. Das Wort Kirmes leitet sich aus dem einstmaligen Kirchweihfest (auch Kirchmess genannt) ab, das ein Fest zum Gedenken an die Einweihung der Dorfkirche war. Die Bewohner kamen an diesen Tagen auf dem Dorfplatz zusammen, um ausgelassen zu feiern, zu tanzen und gemeinsam zu speisen. Niemand arbeitete während der Kirchmess, für die Bauern waren es die einzigen freien Tage im Jahr.

Vor dem Frühlingsmarkt 1996 musste das Riesenrad auf Vordermann gebracht werden. Foto: Archiv

Vor dem Frühlingsmarkt 1996 musste das Riesenrad auf Vordermann gebracht werden. Foto: Archiv

Den großen Aufschwung erlebte das Schausteller-Gewerbe zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Berühmte Schausteller und Zirkusdynastien wie Schichtl, Renz, Knie, Krone, Barnum und Barley oder Corty-Althoff hatten in dieser Zeit ihren Ursprung. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich dann hierzulande eine blühende Karussellindustrie. 1885 gab es die erste transportable Rutschbahn, daraus entwickelte sich über die Jahre eine Achterbahn. Die erste dieser Art in Deutschland bestand aus Holz und wurde 1908 im Vergnügungspark „Ausstellung München“ eingeweiht. Damals hieß diese aufregende Attraktion noch „Riesen-Auto-Luftbahn“. Im Jahr 1926 kam der erste Autoscooter aus Amerika über den „großen Teich“ auf die deutschen Jahrmärkte.

Das Frühlingsfest in Hoya durfte man 1991 mit dem Kinderzug erkunden. Foto: Archiv

Das Frühlingsfest in Hoya durfte man 1991 mit dem Kinderzug erkunden. Foto: Archiv

Wirtschaftlich haben die vielen Volksfeste in Deutschland seitdem immer mehr an Bedeutung gewonnen. So ergab jüngst eine Studie, die im Auftrag des Deutschen Schaustellerbundes durchgeführt wurde, dass die Jahrmärkte vor der Pandemie jährlich im Schnitt rund 178 Millionen Besucher anlockten. Die Jahrmarktgänger gaben dabei in der Regel rund 22 Euro aus.

Rückkehr der Märkte nach dem Zweiten Weltkrieg

Zurück zu den Nienburger Jahrmärkten: Während der Kriegs- und der darauffolgenden Nachkriegsjahre nach der Befreiung 1945 mussten die Menschen im Landkreis schon einmal eine Zeit lang auf ihre alte und lieb gewonnene Tradition verzichten. Im Frühjahr 1950 war dann jedoch alles wieder herausgeputzt, die alten Karussells, Honig- und Süßigkeiten-Buden erstrahlten nach den Kriegswirren im neuen Glanz. Die Nienburger Schausteller, weit und breit seit eh und je bekannt als Marktbeschicker mit besonderen Attraktionen, hatten sich bemüht, ihre Betriebe wieder ansehnlich herzurichten und auf den neuesten Stand zu bringen. Auf dem Schloßplatz herrschte damals wieder reichlich Trubel, sehr zur Freude der Nienburger und vieler Gäste von außerhalb.

Aufbauarbeiten auf der Festwiese im Jahr 1992. Foto: Archiv

Aufbauarbeiten auf der Festwiese im Jahr 1992. Foto: Archiv

Die Nienburger Frühjahrs- und auch Herbstmärkte mussten jedoch in den folgenden Jahrzehnten häufiger ihren Standort wechseln, bevor sie wieder in die Innenstadt zurückkehrten. Zunächst waren die Buden um die Martinskirche und vor dem Rathaus aufgebaut, dann nahm man die Lange Straße hinzu, schließlich wurden der Wall und der ehemalige Gasplatz in Anspruch genommen. Als dann auch der Schloßplatz zu klein und der innerstädtische Verkehr gestört wurde, wich man ab 1960 auf den Scheibenplatz aus. Doch gegen diesen Standort protestierten die Schausteller: der Scheibenplatz läge zu weit draußen, da käme niemand mehr hin, war die einheitlich vorherrschende Meinung.

DIE HARKE war mit dabei: Karussell-Eröffnung 1994. Foto: Archiv

DIE HARKE war mit dabei: Karussell-Eröffnung 1994. Foto: Archiv

Die Stadtväter konnten sich diesen Argumenten nicht allzu lange verschließen. Ab 1971 nahm die Festwiese an der Mindener Landstraße dann über Jahrzehnte hinweg die Märkte auf. Aufgrund einer erhofften Attraktivitätssteigerung und mehr Publikumsverkehr erfolgte im Jahr 2007 die Rückkehr auf den Schloßplatz und somit zurück in die Innenstadt. Neben den Fahrgeschäften auf dem Schloßplatz und den Ständen entlang der Langen Straße feierte 2018 der Trödelmarkt am Bürgermeister-Stahn-Wall Premiere, 2019 wurde die Jahrmarktfläche erstmals um die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße erweitert.

Die Mischung macht die Frühjahrsmärkte aus

Der Frühjahrsmarkt in Nienburg ist seit jeher eine Mischung aus Kirmes und Jahrmarkt. Im Mittelpunkt stehen die Fahrgeschäfte und Vergnügungsbuden der Schausteller, die sich oft tolle Sonderaktionen für die ersten Markttage überlegen. Die Palette reicht vom Großfahrgeschäft wie dem seit Jahrzehnten beliebten Polyp über den Autoscooter bis hin zum Kinderkarussell. Sportlich wird es seit einigen Jahren dank Bungee-Trampolin, auf dem auch die Kleinen große Sprünge machen können. Spielbuden mit Ballwerfen, Fadenziehen oder Entenangeln sowie die zahlreichen Imbissstände mit den typischen Jahrmarktleckereien wie Crêpes oder gebrannte Mandeln dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Der Autoscooter darf seit 1926 auf keinem Jahrmarkt in der Bundesrepublik fehlen. Foto: Archiv

Der Autoscooter darf seit 1926 auf keinem Jahrmarkt in der Bundesrepublik fehlen. Foto: Archiv

Auch an anderer Stelle im Landkreis gibt es auf Frühjahrsmärkten allerlei zu erleben. So zieht beispielsweise der Weserfrühling in Hoya regelmäßig zahlreiche Besucher an, denen in der Grafenstadt ein buntes, abwechslungsreiches Programm mit großem Flohmarkt, Autoausstellung und verkaufsoffenem Sonntag geboten wird. Seit vielen Jahren wird der Markt von der Fördergemeinschaft Hoya veranstaltet, die sich unter dem wiederkehrenden Motto „Hoya in Bewegung“ immer wieder neue Höhepunkte einfallen lässt.

Lustige Sprüche auf Lebkuchenherzen oder gebrannte Mandeln sind seit jeher ein Muss. Foto: Archiv

Lustige Sprüche auf Lebkuchenherzen oder gebrannte Mandeln sind seit jeher ein Muss. Foto: Archiv

Bleibt zu hoffen, dass im nächsten Frühjahr wieder nach Herzenslust Karussell gefahren und geschlemmt werden kann – bis dahin haben wir in einer Fotostrecke auf www.dieharke.de schöne Erinnerungen an vergangene Frühlingsmärkte und -feste im Landkreis gesammelt.

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Erstellt:
9. April 2021, 09:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 54sec

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