„Huckebein“, gezeichnet von Jonas Lauströer. Lauströer

„Huckebein“, gezeichnet von Jonas Lauströer. Lauströer

Wiedensahl 19.05.2017 Von Die Harke, Von Sabine Lüers-Grulke

Poststempel mit „Hans Huckebein“

Internationaler Museumstag wird im Wilhelm-Busch-Geburtshaus gefeiert

Der 40. Internaltionale Museumstag am Sonntag, 21. Mai, steht in Wiedensahl unter dem Motto „150 Jahre Hans Huckebein der Unglücksrabe“ von [DATENBANK=4862]Wilhelm Busch[/DATENBANK]. Zu diesem Anlass gibt es im Busch-Geburtshaus an einem mobilen Posttresen der Deutschen Post einen Huckebein-Sonderstempel für Briefmarkenfreunde und eine Ausstellungseröffnung im Obergeschoss um 11 Uhr. Der Eintritt ist bis zum Posttresen frei. „Die Bosheit war sein Hauptpläsier“, hieß es bei Busch. Zum 150. Mal jährt sich der Geburtstag des berühmten Vogels. Der Hamburger Zeichner, Maler und Illustrator Jonas Lauströer hat sich in seinem aktuellen Buch dieser zugleich komischen wie tragischen Figur genähert und die Fabel neu gezeichnet und interpretiert.

Lauströers Originalblätter, Skizzen und Entwurfszeichnungen werden Wilhelm Buschs Bildergeschichte gegenübergestellt. Spielerisch erfolgt die Vermittlung des Vogelfluges durch Bewegungsstudien in Verbindung mit ornithologischem Wissen.

Das zweite Museum im Ort, das Museum im Alten Pfarrhaus, hat ebenfalls geöffnet und zeigt zwei Sonder-Ausstellungen, die bis zum 29. Oktober zu sehen sein werden: „Aber nein! – Noch leben sie! 150 Jahre mit Max und Moritz“ widmet sich den beiden Menschenneckern und Tierquälern. Rare, verblüffende und skurrile Exponate aus den drei großen Sammlungen (Görlach, Koch und Wöbbeking) der beiden Wiedensahler Busch-Häuser sind zu sehen. „Silentium – Scherzo – Finale furioso: Der Virtuos“ heißt die zweite Ausstellung.

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Erstellt:
19. Mai 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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