Helena Büttner, Katrin Reuter und Peter Bause bewegen mit ihrem beeindruckenden Schauspiel beim Verhör durch den Gestapo-Mann (gespielt von Volker Jeck). Jürgen Frahm

Helena Büttner, Katrin Reuter und Peter Bause bewegen mit ihrem beeindruckenden Schauspiel beim Verhör durch den Gestapo-Mann (gespielt von Volker Jeck). Jürgen Frahm

Nienburg 18.02.2017 Von Die Harke

Preisgekröntes Schauspiel

Falladas „Jeder stirbt für sich allein“ am Mittwoch im Nienburger Theater

Am kommenden Mittwoch, 22. Februar, um 20 Uhr ist das preisgekrönte Schauspiel „Jeder stirbt für sich allein“ mit Peter Bause im [DATENBANK=3566]Nienburger Theater auf dem Hornwerk[/DATENBANK] zu sehen. Das Stück basiert auf dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada, einem der erfolgreichsten und wichtigsten Nachkriegsromane. „Der Führer hat mir meinen Sohn ermordet!“ Mit diesem Text auf einer von über 200 Postkarten, die sie in Treppenhäusern, Briefkästen und in Hinterhöfen heimlich deponieren, rufen die Berliner Eheleute Quangel zum Widerstand auf. Durch den Tod ihres einzigen Sohnes haben sie ihren Lebenssinn verloren und ihn durch die heimlich ausgelegten Botschaften, die dem Regime den Krieg erklären, neu gefunden.

So ist Falladas Hinterhofpanorama, das auf dem realen Fall und den Gestapo-Ermittlungsakten des 1942 durch Denunziation verhafteten und zum Tode verurteilten Ehepaares basiert, auch ein großer Liebesroman.

Das Tournee-Theater der Konzertdirektion Landgraf aus Titisee/Neustadt bringt das Stück mit Peter Bause, Katrin Reuter, Markus Angenvorth, Julian Bayer, Ralf Grobel, Volker Jeck, Armin Jung, Uwe-Peter Spinner, Aki Tougiannidis u.a. auf die Bühne.

Karten sind noch erhältlich an der Theaterkasse im Stadtkontor, Kirchplatz 4, Telefon (0 50 21) 8 72 64, per E-Mail an theaterkasse@nienburg.de sowie im Internet unter www.theater.nienburg.de. Last-Minute-Tickets für junge Leute (16 bis 25 Jahre) gibt es 30 Minuten vor der Aufführung für fünf Euro.

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Erstellt:
18. Februar 2017, 21:00 Uhr
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