An der großen 
Feuerschale kommen 
die jüngsten Besucher 
zusammen. Kalff

An der großen Feuerschale kommen die jüngsten Besucher zusammen. Kalff

Borstel 18.12.2017 Von Die Harke, Von Frank Kalff

Premiere rund um den alten Speicher

Erster Borsteler Weihnachtsmarkt in veränderter Form mit großem bürgerschaftlichem Engagement

Es war eine Premiere, und sie dürfte als durchaus gelungen betrachtet werden: Erstmalig fand am Samstag in veränderter Form der Borsteler Weihnachtsmarkt rund um den Fachwerkspeicher statt. Die Veranstaltung war eine Gemeinschaftsaktion der etwas anderen Art, die bei bestem Winterwetter zahlreiche Besucher auf das Gelände lockte. „Das Konzept sieht vor, dass jeder aus den elf beteiligten Vereinen und Organisationen ein bisschen was an Arbeit übernimmt. In der Theorie klingt das immer alles gut, aber ob es wirklich läuft, sieht man erst, wenn es an die Arbeit geht. Das hat aber alles gut geklappt“, freute sich [DATENBANK=2891]Lutz Peymann[/DATENBANK], Ortsbrandmeister von Borstel. Auch Bürgermeister [DATENBANK=338]Dieter Engelbart[/DATENBANK] war zufrieden: „Dieser Platz hier am Speicher ist seitens der Gemeinde im Jahr 2002 angelegt worden, um solche Veranstaltungen zu organisieren.“

2016 war bei der Terminplanung für die Gemeinde der Gedanke aufgetaucht, einen Weihnachtsmarkt, der vorher zum Teil schon existiert hatte und von privater Seite organisiert worden war, auf die Beine zu stellen. Und so wurde im Gemeinderat das Thema näher erörtert, ein Arbeitskreis gebildet. Es fanden insgesamt vier Planungstreffen statt, in deren Rahmen unter anderem die Arbeit verteilt wurde. Am Ende war klar, dass sich der Aufwand gelohnt hatte: Alle zogen an einem Strang.

Peymann: „Neben zahlreichen Einheimischen konnten wir auch vier auswärtige Aussteller gewinnen.“ Und so präsentierte sich der erste Borsteler Weihnachtsmarkt in und am Speicher den Besuchern in überschaubarer Größe, aber mit einem vielfältigen Angebot. Unter anderem gab es Weihnachtsbäume, an einem Stand verkauften die Leiterin des Kindergartens, [DATENBANK=6763]Katrin Knoop-Rosemann[/DATENBANK], und ihre Kollegin Sarah Krüger weihnachtliche Dinge, wobei der Erlös für den Kindergarten gedacht war.

An einer Bude nebenan setzten Karolin Reinert und ihre Freundin Pia Betker eine Idee um, die sich nach einer Aktion in der Schule ergeben hatte: Sie verkauften Lose an die Besucher. Der Erlös der kleinen Tombola geht an den Blinden- und Sehbehindertenverband.

Nach der erfolgreichen Premiere der Veranstaltung, die laut Peymann und Engelbart auch gut geeignet ist, die Bewohner des Dorfes noch enger zusammenzubringen, soll es eine Nachbesprechung geben, in deren Rahmen unter die Lupe genommen werden soll, was diesmal schon gut lief und was vielleicht in Zukunft noch verbesserungs- und ausbaufähig ist, wenn im kommenden Jahr gemeinsam zur Neuauflage des Borsteler Weihnachtsmarktes gestartet wird.

Für einen guten Zweck verkaufen Karolin Reinert 
(rechts) und Pia Betker Lose.
 Kalff

Für einen guten Zweck verkaufen Karolin Reinert (rechts) und Pia Betker Lose. Kalff

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Erstellt:
18. Dezember 2017, 21:00 Uhr
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